"Wissenschaftsstandort Kaiserslautern ist Erfolgsstory"

Bei der Finissage der Ausstellung "IMAGINARY – Mit den Augen der Mathematik" im Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) in Kaiserslautern hat Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, die Entwicklung des Wissenschaftsstandorts Kaiserslautern als "Erfolgsstory" gewürdigt. Insbesondere in den für die Zukunftsfähigkeit des Landes so wichtigen Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik seien die Kaiserslauterer Hochschulen und Forschungseinrichtungen hervorragend aufgestellt, lobte Ebling.

11.04.2008 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Rheinland-Pfalz (bis 11/06)

Nach vierwöchiger Präsentation in den Räumen des ITWM endete heute die für das "Jahr der Mathematik" konzipierte interaktive Wanderausstellung, die bundesweit gezeigt wird. Entwickelt wurde sie von Professor Dr. Gert-Martin Greuel, Direktor des renommierten Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach und Mitglied des Fachbereichs Mathematik der TU Kaiserslautern. Das "Jahr der Mathematik" rücke eine Wissenschaft in den Mittelpunkt, die wie keine andere Disziplin sämtliche Lebens- und Arbeitsbereiche präge und durchdringe. Mit einem Bündel von Aktionen zeigten deshalb auch rheinland-pfälzische Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, wie wichtig Mathematik sei.

"Wenn wir mit Ausstellungen wie dieser junge Menschen für die Mathematik im Besonderen und Wissenschaft im Allgemeinen begeistern können, dann leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung unserer Zukunft", sagte Ebling.

Der Begriff IMAGINARY signalisiere die visuelle Komponente der Mathematik und ermögliche auch mathematischen Laien faszinierende Einblicke in mathematische Hintergründe. Die Ausstellung biete die einmalige Gelegenheit, Mathematik als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Kultur darzustellen und begreifbar zu machen: "Die mit mathematischen Modellen nachvollzogenen Figuren und Flächen sind wegen ihrer geometrischen Proportionen exakt und dennoch ästhetisch. Mathematik wird so zur Grundlage auch künstlerischer Formen und Strukturen."

Mit mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern, darunter viele Schülerinnen und Schüler, seien die Erwartungen der Ausstellungsmacher weit übertroffen worden. "Dies zeigt, welche Anziehungskraft von der Mathematik ausgehen kann", resümierte der Staatssekretär.


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