Zöllner zur neuen OECD Studie "Bildung auf einen Blick 2009": Erfolge in Deutschland ruhen auf zu wenigen Schultern

Zur heute vorgelegten OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2009" äußerte sich Berlins Bildungs- und Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner:

08.09.2009 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

"Trotz der gemeinsamen positiven Würdigung der Fortschritte im deutschen Bildungsbereich, die von KMK-Kollegen und der Bundesregierung ausgesendet werden, ist folgendes festzuhalten:

Die Entwicklungen, gerade auf dem Gebiet der Hochschulen und Studierendenförderung, sind regional sehr unterschiedlich. Die Erfolge ruhen auf den Schultern weniger, ja zu weniger. Erfolge werden von den Ländern erreicht, die wie Berlin im Gegensatz zu anderen ihre Hochschulen geöffnet haben.

In Deutschland nehmen im Vergleich zu anderen OECD-Staaten immer noch zu wenige Jugendliche ein Studium auf. Deshalb müssen wir in Deutschland einen Anreiz setzen, dass sich Hochschulen bundesweit öffnen.

Berlin macht dies vor und wird mit der Umstellung auf ein leistungsbasiertes Hochschulfinanzierungssystem Motor der Weiterentwicklung sein. Mit dem Berliner Hochschulfinanzierungssystem ist gewährleistet, dass Hochschulen für jeden aufgenommenen Studienanfänger eine entsprechende Gegenfinanzierung erhalten.

Die Diskussion um eine gerechte Finanzierung tut nach wie vor Not! Die von CDU und FDP in einigen Ländern eingeführten Studiengebühren schaden dem Wissenschaftsstandort Deutschland. Berlin steht weiterhin für ein gebührenfreies Studium und setzt damit beste Voraussetzungen, um die Studierendenquote zu erhöhen."


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