Wer Bemühungen für einen ungestörten Unterricht, gutes Benehmen, Anstand, gegenseitige Rücksichtnahme und die Achtung des Anderen mit Nazi-Verbrechen in einen unmittelbaren Zusammenhang bringt, disqualifiziert sich als Gesprächspartner. Ein solch abstruser und unerhörter Vergleich und die Bezeichnung von Schule als "Instanz von Gewalt" sind ein Selbstausschluss. Deshalb ist Herr Kessler – sofern er sich nicht in aller Form von seinen Äußerungen distanziert – kein geeigneter GEW-Vertreter, wenn zwischen den Lehrerverbänden und dem Kultusminister eine gemeinsame Erklärung zum Sozialverhalten in der Schule erarbeitet wird. Er gehe, so Kultusminister Jürgen Schreier, allerdings weiterhin davon aus, dass der GEW-Vorsitzende bei Nazi-Vergleichen nicht für alle Mitglieder spreche.
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25.07.2007
Pressemeldung
Ministerium für Bildung und Kultur Saarland