222 Jahre Naturkundemuseum Karlsruhe

Anlässlich der Eröffnung der Jubiläumsausstellung zum 222-jährigen Bestehen des Naturkundemuseums Karlsruhe am 21. November bezeichnete der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Dietrich Birk, die Naturkundemuseen als "wichtige Archive der naturkundlichen Vielfalt".

21.11.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Das Karlsruher Naturkundemuseum kann als eine der ältesten naturwissenschaftlichen Sammlungen weltweit auf eine lange Tradition und erfolgreiche Geschichte zurückblicken", stellte der Staatssekretär heraus. Dank des Weitblicks und des wissenschaftlichen Interesses der Markgräfin Caroline Luise von Baden seien die markgräflichen Sammlungen seit dem Jahr 1785 der Karlsruher Öffentlichkeit zugänglich. Die Sammlung sei mittlerweile auf mehr als viereinhalb Millionen Objekte angewachsen.

Die Aufgabenschwerpunkte des Museums hätten sich im Lauf der Zeit vom Sammeln und Bewahren auf die Bereiche Forschung und Vermittlung erweitert. "Die Museen verfügen über einen gewaltigen Fundus an Naturobjekten, die der Forschung, insbesondere auch im Hinblick auf Umweltveränderungen als Grundlage dienen", betonte der Staatssekretär.

Dabei belege die Einbindung des Karlsruher Naturkundemuseums in zahlreiche internationale Forschungsvorhaben die hohe Reputation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "An dieser Stelle möchte ich dem Museum meine ganz besondere Anerkennung aussprechen für die sehr erfolgreiche Einwerbung von Forschungsprojekten und Drittmitteln."

Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit und eine Vielzahl museumspädagogischer Angebote habe das Naturkundemuseum Karlsruhe seinen öffentlichen Bildungsauftrag ständig erweitert, hob Birk hervor. "Die steigende Beliebtheit der Sammlungen zeigt sich an den Besucherzahlen und dem hohen Anteil an jungen Ausstellungsbesuchern."

Der Staatssekretär sicherte dem Museum zu, die begonnene Überarbeitung der Sammlungspräsentation nach Kräften zu unterstützen. In den letzten Jahren konnten bereits der Geologiesaal und das Vivarium neu gestaltet werden. Der jährliche Landeszuschuss beträgt derzeit rd. 3 Mio. Euro.


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