287.000 Euro für die Instandsetzung der Burgruine Osterburg (Bischofsheim an der Rhön)

287.000 Euro hat Kunstminister Thomas Goppel für die Instandsetzung der Burgruine Osterburg, Bischofsheim an der Rhön (Landkreis Rhön-Grabfeld) aus dem Entschädigungsfonds für die Denkmalpflege bewilligt. Der Entschädigungsfonds wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen.

02.08.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Die mächtige Burg, die vor der Gründung des Klosters Kreuzberg eine der wichtigsten Passstraßen über die Rhön kontrollierte, gehört zu den interessantesten Anlagen ihrer Art. Die Burgruine hat einen annähernd rechteckigen Grundriss und zwei Türme. Nach der Überlieferung gegen Ende des 12. Jahrhunderts errichtet und mit reicher Bauplastik ausgestattet, wurde die Osterburg bereits nach wenigen Jahrzehnten wieder weitgehend zerstört und verfiel. Im 17. Jahrhundert diente die weitläufige Anlage als Steinbruch für das neue Kloster auf dem Kreuzberg. Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte ein Förster die überwucherten Burgruinen im Wald und machte sich an Ausgrabungen und Rekonstruktionen.

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege war bei Konzeption und Planung beratend tätig und wird die Maßnahme denkmalfachlich betreuen.


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