440.000 Euro für die Instandsetzung der Katholischen Kirche St. Leonhard in Regensburg

Zur Instandsetzung der Katholischen Kirche St. Leonhard in Regensburg (Regierungsbezirk Oberpfalz) hat Kunstminister Thomas Goppel für das Jahr 2008 einen Zuschuss von 440.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds für die Denkmalpflege bewilligt. Der Entschädigungsfonds wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen.

20.11.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Die Kirche stellt den Mittelpunkt eines der frühest fassbaren Siedlungskerne in der westlichen Vorstadt Regensburgs dar. Um 1130 gebaut und im Langhaus mit gemauerten Rundpfeilern gegliedert, gehört sie zu den kunstgeschichtlich herausragenden Kirchen der Stadt Regensburg und ist eine der ältesten Hallenkirchen in Bayern. Der Bau wurde 1717 umgestaltet und die Vorhalle nach Westen 1885/95 unter Verwendung von Architekturteilen des Kreuzganges aus St. Jakob verändert. Im Inneren birgt die Kirche neben dem Hochaltar und dem Mosaikboden im Presbyterium des späten 19. Jahrhunderts zwei äußerst qualitätvolle Flügelaltäre um 1420/30 und um 1500.

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege war bei Konzeption und Planung beratend tätig und wird die Maßnahme denkmalfachlich betreuen.


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