Arbeitsbesuch von Kultusminister Goebel in Südkorea

Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) weilte vom 3. bis 6. März 2005 zu einem Arbeitsbesuch in Südkorea. Dabei besuchte er die Kangnam- und die Yonsei-Universität, die Deutsche Schule in Seoul sowie das südkoreanische Parlament. Er führte Gespräche mit Vertretern der beiden Hochschulen, mit Schülern, Lehrern und Eltern der Deutschen Schule sowie mit dem stellvertretenden Bildungsminister Südkoreas und mit Abgeordneten des Parlaments. Im Mittelpunkt des Arbeitsbesuches stand aber die Eröffnung der German School of Music Weimar in Seoul.

07.03.2005 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Minister Goebel zog nach seiner Rückkehr eine positive Bilanz: "Mit diesem Besuch konnte ich erste persönliche Kontakte als Minister nach Südkorea knüpfen und Ansprechpartner kennen lernen. Neben zahlreichen Informationen über das Bildungssystem Südkoreas habe ich Anregungen über eine weitere vertiefte Zusammenarbeit gewonnen. Beispielhaft dafür ist das Engagement der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar mit der Eröffnung der German School of Music Weimar an der Kangnam-Universität. Es ist beeindruckend, mit welcher Freude und finanziellem Engagement die Kangnam-Universität dieses Projekt befördert."

Ein weiteres Diskussionsthema im Rahmen der Gespräche war die Deutsche Einheit. Das Interesse an diesem Thema in Südkorea, so Minister Goebel weiter, sei sehr groß. Die Wiedervereinigung Koreas werde aber wegen der anderen Geschichte und Traditionen sehr differenziert gesehen. Die Erfahrungen, die in Deutschland gemacht wurden, seien daher nicht unmittelbar übertragbar.

"Mit der German School of Music ist die Thüringer Kultur Botschafter für den Freistaat in Südkorea. Damit verbindet sich die Hoffnung auf eine weitere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Südkorea. Gemäß dem Motto: Musik öffnet Türen", so Minister Goebel abschließend.


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