Ausländische Studierende bereichern Hamburgs Hochschulen

Hamburgs Wissenschaftssenator Jörg Dräger, Ph.D. hat heute die Leistungen herausragender internationaler Studentinnen und Studenten an den Hamburger Hochschulen mit einem Senatsempfang gewürdigt. Mehr als 200 Gäste aus 70 Ländern folgten der Einladung ins Hamburger Rathaus. Zum Auftakt begrüßten Studierende die Gäste in ihren Landessprachen.

08.11.2004 Hamburg Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

Mehr als 9.300 ausländische Studierende an Hamburger Hochschulen bereichern die weltoffene Metropole Hamburg. Ihr intellektuelles Potenzial, ihre Erfahrungen und Sichtweisen, ihre wissenschaftlichen Leistungen und ihr soziales, politisches oder kulturelles Engagement tragen zum internationalen Flair der Hansestadt wesentlich bei. Zugleich sind die internationalen Absolventen, die nach erfolgreichem Studium zurück in ihre Heimatländer gehen, wichtige Botschafter Deutschlands und Hamburgs.

Wissenschaftssenator Jörg Dräger, Ph.D. unterstrich in seiner Rede: "Wir befinden uns im Wettbewerb um die besten Köpfe weltweit. Wir wollen und brauchen Sie als internationale Talente in Hamburg!"

Zugleich wies er darauf hin, dass das neue Hochschulzulassungsgesetz in Zukunft die Hamburger Hochschulen deutlich weiter für internationale Studienbewerberinnen und -bewerber öffnen wird. Während die Ausländerquoten bisher in den Hochschulen 8 bis 10 Prozent betrugen, sollen die Hochschulen zukünftig bis zu 15 Prozent der Studienplätze an internationale Studienbewerber vergeben können. Auswahlkriterium ist dabei ebenfalls ausschließlich die Eignung und Motivation für den gewählten Studiengang, diese wird im gleichen Auswahlverfahren festgestellt wie bei den deutschen Studienbewerbern. Senator Dräger: "Damit werden deutsche und ausländische Bewerber gleichgestellt - die Leistung soll zählen, nicht die Nationalität." Senator Dräger kündigte an, mit der Einführung des international kompatiblen Bachelor-Master-Studiensystems und des europäischen Kreditpunktesystems ECTS den Wechsel zwischen in- und ausländischen Hochschulen zu vereinfachen. Spezielle Tutoren- und Mentorenprogramme sollen unter anderem zukünftig ausländischen Studierenden die Orientierung im Studium und die Kontaktaufnahme zu anderen Kommilitonen erleichtern.

Weitere Informationen:

Zahlen und Fakten im .pdf-Format


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