Ausstellung "DONAU - Eine Künstlerreise zum Schwarzen Meer" in Bukarest eröffnet

Die als baden-württembergisch-rumänisches Gemeinschaftsprojekt konzipierte Ausstellung "DONAU - Eine Künstlerreise zum Schwarzen Meer" ist im Nationalmuseum Bukarest eröffnet. worden.

17.11.2005 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Die Schau mit Zeichnungen von Willi Weiner und Fotografien von David Willen wurde zuvor im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm, in Budapest sowie auch an zwei weiteren Stationen in Rumänien gezeigt und wandert im Anschluss über Timisuara nach Kroatien und Serbien.

Kunstminister Prof. Dr. Peter Frankenberg unterstrich aus diesem Anlass die Bedeutung der kulturellen Zusammenarbeit mit den Ländern Mittel- und Osteuropas. "Durch die Donau, die Europa von West nach Ost durchfließt, ist Baden-Württemberg seit jeher mit vielen Ländern geradezu schicksalhaft verbunden. Deshalb ist dieser Strom für die Landesregierung zu einer Leitlinie für die künftige Ausrichtung ihrer Verbindungen nach Osten geworden", so Frankenberg am 17. November in Stuttgart. "Diese Ausstellung ist ein Musterbeispiel für die künftigen Kooperationsprojekte Baden-Württembergs mit den Anrainerstaaten der Donau. Zu den Ländern, die dabei mit im Vordergrund stehen, gehört auch Rumänien." Mit der Ausstellung werde, so der Kunstminister, auch dem Anliegen der Einbeziehung neuer Beitrittsstaaten und von Ländern mit Kandidatenstatus in bereits bestehende kulturelle Kooperationsprojekte - vorliegend mit Ungarn - Rechnung getragen.

Frankenberg hob hervor, dass die offiziell im Jahre 2002 aufgenommene kulturelle Zusammenarbeit Baden-Württembergs mit Rumänien auf einem guten Wege sei. So hätte die Kunstakademie Stuttgart bereits mit verschiedenen Partnerinstitutionen in Rumänien Kontakte aufgebaut. Die Akademie Schloss Solitude trage sich darüber hinaus mit Überlegungen, nach Warschau und Budapest in Bukarest eine weitere Künstlerbegegnungsstätte einzurichten. Weitere gemeinsame Projekte im Kunst- und Musikbereich für das Jahr 2006 sind in Planung.

Bereits am 4. Juli diesen Jahres hatte sich der rumänische Staatssekretärs Dr. Virgil Stefan Nitulescu in Baden-Württemberg aufgehalten, um über die Möglichkeiten der kulturellen Kooperation zwischen Baden-Württemberg und Rumänien zu sprechen und die hierzu notwendigen Kontakte zu knüpfen. Die dabei getroffenen konkreten Absprachen sind zu einem großen Teil bereits umgesetzt worden. So hospitieren derzeit rumänische Wissenschaftler und Mitarbeiter kultureller Einrichtungen beim Badischen und Württembergischen Landesmuseum und beim Landesamt für Denkmalpflege, um sich einen Einblick in die Kulturarbeit zu verschaffen.


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