Ausstellung "Kunstförderung des Landes Baden-Württemberg -Erwerbungen 2001 bis 2004" eröffnet

Der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Michael Sieber MdL hat in Schwäbisch Gmünd im Namen der Landesregierung die Ausstellung "Kunstförderung des Landes Baden-Württemberg - Erwerbungen 2001 bis 2004" eröffnet.

12.02.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

76 exemplarisch ausgesuchte Werke von 68 Kunstschaffenden, die in den vergangenen vier Jahren aus Landesmitteln zur Förderung zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler erworben werden konnten, sind noch bis 14. Mai 2006 in der Galerie Prediger in Schwäbisch Gmünd zu sehen. Weitere Stationen der Ausstellung sind Horb am Neckar und Meersburg. Zur Ausstellung ist ein begleitender Katalog erschienen.

"Die Ausstellung dokumentiert auf beeindruckende Weise die hohe Dichte, Bandbreite und Qualität des zeitgenössischen künstlerischen Schaffens im Land. Da sich die Ankaufspolitik in Baden-Württemberg an dem Grundsatz der Dezentralität ausrichtet und diese sowohl von den vier Regierungspräsidien als auch vom Kunstministerium ausgeübt wird, kann die Kunstförderung regionale und überregionale Gesichtspunkte berücksichtigen", hob der Kunststaatssekretär hervor. Ziel sei es dabei, so Sieber, das künstlerische Potenzial in seiner gesamten Breite zu dokumentieren und bei den Ankäufen nicht nur bestimmten oder besonders ´gängigen´ Kunstrichtungen nachzugehen.

Die Ausstellung, die bereits zum 13. Mal die Verwendung der staatlichen Kunstfördermittel dokumentiert, vermittelt einen exemplarischen Eindruck von den verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen in Baden-Württemberg. Allein in den Jahren 2001 bis 2004 konnten insgesamt rund 1.600 Kunstwerke aus allen Regionen des Landes erworben werden. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen dabei die Themen Natur und Spiritualität.

In den vergangenen fünfunddreißig Jahren hat das Land aus zweckgebundenen Erträgen von Toto und Lotto rund 40 Millionen Euro in den Erwerb von Kunstwerken investiert. "Mit Hilfe dieser Mittel konnte das Land inzwischen eine Sammlung von insgesamt nahezu 35.000 Kunstwerken zusammentragen, die einen repräsentativen Querschnitt durch das künstlerische Schaffen in Baden-Württemberg gibt", sagte Staatssekretär Sieber. Werke international renommierter Maler, Grafiker, Bildhauer stehen dabei neben Objekten jüngerer, bekannter oder noch weniger bekannter Künstlerinnen und Künstlern und verleihen der Gesamtheit der angekauften Arbeiten eine vielschichtige, beziehungs- und spannungsreiche Bedeutungsebene.


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