Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz

Die Deutsche Bahn hat bundesweit rund 5.600 Bahnhöfe und Haltepunkte in Städten und Gemeinden. Das Streckennetz von etwa 35.000 Kilometern liegt zu einem großen Teil in bewohntem Gebiet. Auf diesen Bahnanlagen gefährden Kinder und Jugendliche sich und andere immer wieder vor allem durch Leichtsinn und Unachtsamkeit.

07.11.2005 Pressemeldung Stiftung Lesen

Deshalb setzen die Deutsche Bahn und die Stiftung Lesen auf vorbeugende Maßnahmen. Unter dem Motto "Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz" klären die Partner bereits zum zweiten Mal seit 2001 Schüler zum richtigen Verhalten an Bahnanlagen auf – denn das will ebenso gelernt sein wie das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Die Kampagne geht mit dem neuen Medienpaket "Olis Chance", das einen Impulsfilm und viele Lesetipps enthält, für die 9- bis 14-Jährigen in die zweite Runde.

Den Sehgewohnheiten und –vorlieben der Kinder und Jugendlichen entsprechend, führt ein Animationsfilm ins Thema ein. Produziert hat ihn die Filmfirma "Studio Soi". Ohne erhobenen Zeigefinger wird hier die Geschichte des neugierigen und lebenslustigen Jungen Oli erzählt, den viele Kinder bereits aus mehreren von Titus Ackermann für die Deutsche Bahn gestalteten Pixi Büchern kennen.

Im Film lernt Oli auf einem abgelegenen Güterbahnhof die Jugendlichen Nicole, Philip und Peter kennen, mit denen irgendetwas nicht zu stimmen scheint. Die überraschende Wendung, die ihre Begegnung nimmt, macht Oli eindringlich klar, welche Folgen unachtsames und leichtsinniges Verhalten an Bahnanlagen haben kann.

Außerdem enthält das Medienpaket eine 24-seitige Broschüre, die die Themen des Films mit Hintergrundinformationen über die Charaktere, Info-Texten, Arbeitsvorschlägen und Lesetipps vertieft. "Olis Chance" wurde zusammen mit einem Lehrerteam verschiedener Schulformen für den fächerübergreifenden Unterricht der Klassenstufen vier bis acht erarbeitet.

Schulen können das Medienpaket kostenlos unter bestellen. Für jedermann kostenlos erhältlich ist ein Flyer, der die wichtigsten Informationen zum Thema nochmals auf den Punkt bringt.

Ansprechpartner

Stiftung Lesen

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