Bildungsstaatssekretär Martin Gorholt ehrt zivilgesellschaftliches Engagement

Bildungsstaatssekretär Martin Gorholt, zugleich Koordinator der Landesregierung für das Handlungskonzept "Tolerantes Brandenburg - für eine starke und lebendige Demokratie" , eröffnet heute gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Elisabeth Alter, die den Landtagspräsidenten vertritt, die Wanderausstellung "Leben und Arbeiten in der DDR - Vom Volksaufstand zum Mauerfall".

02.11.2005 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Die Ausstellung wurde von Schülerinnen und Schülern der Rahn-Schulen Fürstenwalde unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen aus Krefeld und dem polnischen Wejherowo im Rahmen des Projektes "Jugend gegen Gewalt" geschaffen. In ihr sind die Ergebnisse einer jahrelangen Spurensuche zur Geschichte der DDR zusammengetragen. Die Jungen und Mädchen haben sich über die Lebens- und Arbeitsverhältnisse sowie über die gesellschaftspolitischen Hintergründe in der ehemaligen DDR informiert.

Staatssekretär Gorholt nimmt die Ausstellungseröffnung zum Anlass den Initiator und Projektleiter, Wilfried Bremer, Lehrer für Sport und Sozialkunde und stellvertretender Schulleiter für seine Verdienste im Rahmen des Projektes "Jugend gegen Gewalt" zu ehren. "Jugend gegen Gewalt" geht unkonventionelle Wege im Zusammenwirken von politischer Bildung und Freizeitgestaltung bei der Prävention von Gewalt in der Schule. Das Projekt steht unter dem Motto "Kinder und Jugendliche helfen Kindern und Jugendlichen" und will die Eigenverantwortung von Jugendlichen stärken. "Dies ist ein großes Ziel, das es zu unterstützen und zu würdigen gilt.", sagte Staatssekretär Martin Gorholt.

Wilfried Bremer (60) hat das Projekt "Jugend gegen Gewalt im Jahr 1991 begründet und mit großem Engagement in den vergangenen 14 Jahren betreut. "Das Engagement von Herrn Bremer ist beeindruckend. Wir brauchen viele Menschen wie ihn, der einen ungeheuer großen Teil seiner Freizeit für die jungen, für unser Land so wichtigen Menschen einsetzt und von diesen dafür sehr geschätzt wird. Das ist die beste Gewähr für die Resistenz unserer demokratischen Gesellschaft gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.", sagt Martin Gorholt.


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