Bulmahn wirbt für zukunftssichere Ausbildung: "Innovation, Forschung und Ausbildung gehören zusammen"
"Innovative Unternehmen in Deutschland bieten zukunftssichere Ausbildungsplätze". Das erklärte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn bei einer Reise im Rahmen ihrer Ausbildungsoffensive 2004 in die Region Krefeld und Neuss. Die Bundesregierung habe mit dem "Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs" die Weichen gestellt, um gemeinsam mit der Wirtschaft Ausbildungsplätze zu sichern, neue Ausbildungs-betriebe zu gewinnen und damit zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen. "Hier in Neuss und Krefeld wird besonders deutlich, wie eng Ausbildung, Innovation und Forschung in Zusammenhang stehen und welche Potenziale dafür gerade forschungsnahe Unternehmen bieten".
26.08.2004 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und ForschungDie Bundesbildungsministerin besuchte in Neuss die Hauptverwaltung von 3M Deutschland mit dem Customer Technical Center. In seinem Technologiezentrum für Papierhygieneprodukte leistet Procter & Gamble Produktentwicklung für den gesamten europäischen Markt. Bei der Krefelder LUMINO Licht Elektronik GmbH ist der Firmenname Programm. So werden unter anderem elektronische Geräte zur visuellen Kommunikation entwickelt und hergestellt. LUMINO bildet neben kaufmännischen Berufen vor allem Fachinformatiker in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung aus.
Bulmahn lobte die Ausbildung in diesen forschungsintensiven Firmen: "Die betriebliche Ausbildung ist eine wesentliche Basis für Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Diesen Standortvorteil Deutschlands gilt es auch künftig zu nutzen: Innovation und Ausbildung gehören eng zusammen".
Auf diesem Feld leistet das BMBF mit seiner Branchenkampagne und seinen Forschungs- und Ausbildungsstrukturprogrammen bereits erhebliche Anstrengungen: In Umsetzung des Nationalen Ausbildungspakts wurde zusätzlich das Fördervolumen des Programms STARegio um 50 Prozent auf 37 Millionen Euro erhöht. In der zweiten STARegio-Ausschreibung in diesem Jahr setzt das BMBF einen Schwerpunkt auf die Entwicklung innovativer regionaler Ausbildungsstrukturen mit Betrieben und Einrichtungen aus Zukunftsbranchen und Zukunftstechnologien.
"Wir müssen Ausbildungsplätze sichern und neue schaffen, damit uns nicht schon in absehbarer Zeit 3,5 Millionen Fachkräfte fehlen", erklärte Bulmahn. "Deshalb brauchen wir Unternehmen, die Innovation und Ausbildung erfolgreich miteinander verbinden."
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