Bundes- und Länderreferent/innen für gleichgeschlechtliche Lebensweisen befassen sich mit dem Antidiskriminierungsgesetz
Schwerpunktthema des heute in Berlin beginnenden Treffens der Bundes- und Länderreferentinnen und -referenten für gleichgeschlechtliche Lebensweisen ist der Entwurf des Antidiskriminierungsgesetzes.
25.04.2005 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und ForschungStaatssekretär für Bildung, Jugend und Sport Thomas Härtel erklärte: "In den vergangenen Jahren sind auf der EU-, Bundes- und Landesebene gewaltige Fortschritte bei der Entwicklung eines rechtlichen und politischen Rahmens zur Bekämpfung von Diskriminierungen und zur Förderung der Gleichbehandlung erzielt worden. Gleichwohl ist anzumerken, dass noch viel getan werden muss: Gesetze und Verordnungen allein werden nicht ausreichen, um Einstellungen und Verhaltensweisen zu ändern. Wir brauchen konkrete Maßnahmen, wie eine Kampagne, um für die Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen zu werben"
Das Gremium tagt einmal jährlich seit 15 Jahren, um Aufgaben und Ziele in Fragen gleichgeschlechtlicher Lebensweisen abzustimmen. 1989 nahmen die ersten Referentinnen und Referenten für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der Berliner Senatsverwaltung ihre Arbeit auf. Mittlerweile ist diese Zuständigkeit in fünfzehn Bundesländern und beim Bundesministerium für Familie integraler Bestandteil der Verwaltungsarbeit geworden.
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