Bundesweite Ausschreibung für den Wettbewerb "Demokratisch Handeln" läuft bis zum 30. November

Das Land Berlin beteiligt sich auch in diesem Jahr am Wettbewerb "Demokratisch Handeln". Gesucht werden Projekte und Initiativen, in denen sich Kinder und Jugendliche mit beispielhaftem Engagement für das Gemeinwohl stark machen.

16.11.2004 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Die regionale Beratungsstelle des Förderprogramms "Demokratisch Handeln" in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport informiert und unterstützt interessierte Schulen und Initiativen. Gleichzeitig wird eine Beratung und Begleitung für die Projektdokumentation angeboten.

Wer mitmachen will, muss sich bis zum 30. November 2004 bewerben.

Ansprechpartnerin:

Hiltrun Hütsch-Seide
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport
Beuthstr. 6-8, 10117 Berlin
Tel.: 030 / 9026 5453
Fax: 030 / 9026 5003
e-mail:

Als Preis winkt die Einladung zu einer mehrtägigen LERNSTATT DEMOKRATIE im Juni 2005 nach Jena. Dort werden die ausgewählten Projekte zum Abschluss des Wettbewerbs präsentiert. Die jungen Leute können mit Fachleuten aus Politik, Kultur, Medien und öffentlichem Leben diskutieren und Erfahrungen aus ihren Projekten austauschen.

Seit 1990 fördern die Theodor-Heuss-Stiftung und die Akademie für Bildungsreform in Jena Projekte junger Menschen, die das Lernen von Demokratie und Politik durch Handeln, Engagement und Einsatz für das Gemeinwohl bereichern. Bis heute wurden über tausend Projekte im Rahmen des Förderprogramm "Demokratisch Handeln" unterstützt.

Im Jahr 2003 hatten sich 27 Berliner Schulen und Initiativen beteiligt. 50 Projekte, darunter 8 aus Berlin, wurden zur bundesweiten Präsentation eingeladen.

So handelt die Schülerfirma "Steinbrücke GbR" der Waldorfschule Märkisches Viertel mit Mineralien. Die Firma tritt als Händler von (Halb-) Edelsteinen auf den Markt und arbeitet gewinnorientiert. Mit den erwirtschafteten Gewinnen unterstützen die Schülerinnen und Schüler Straßenkinderprojekte in Madagaskar, Indien, Ecuador sowie Schulen in Kabul. - Alle Steinbrücke-Mitglieder arbeiten ehrenamtlich in ihrer Freizeit.

Der Senator für Bildung, Jugend und Sport, Klaus Böger, erklärt:
"Durch praktisches Handeln und den Einsatz für das Gemeinwesen lernen Kinder und Jugendlichen soziales und demokratisches Verhalten. Sie geben Beispiele für andere und beweisen eindrucksvoll, dass sie sich für das Gelingen der demokratischen Gesellschaft einsetzen".


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