CYNETart 2006

"Die moderne Medienkunst ist in der Lage, mit den technischen Mitteln der Gegenwart etwas über den Zustand unserer Welt zu sagen. Pure Freude an der Technik wird spürbar", sagte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange anlässlich der Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Förderpreises des Ministeriums zur Eröffnung des Festivals für computergestützte Kunst "CYNETart\_humane06" im Festspielhaus Hellerau.

16.11.2006 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Der Preis ging an den Berliner Kunststudenten Markus Kison, der mit seiner Arbeit unter dem Titel "Roermond - Ecke - Schönhauser" eine Medieninstallation geschaffen hatte, in der Web-Kameras live Bilder auf 3D-Modelle der entsprechenden Orte projizieren. Mit seiner Arbeit hatte Kison das viel diskutierte Thema "Überwachung an öffentlichen Orten" aufgegriffen und es – so die Jury in ihrem Urteil - mit humorvoller Leichtigkeit entmystifiziert.

Am Wettbewerb 2006 zur CYNETart beteiligten sich Künstlerinnen und Künstler aus 30 Ländern mit über 300 Projekten.

Das vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit mehr als 50. 000 Euro geförderte Medienkunst-Festival CYNETart, ist die einzige Veranstaltung dieser Art in den neuen Bundesländern.

Laut Koalitionsvertrag stellt die sächsische Staatsregierung seit 2005 jährlich mehr als 6 Millionen Euro für die Förderung zeitgenössischer Kunst und Kultur zur Verfügung.


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