Deutsches Institut für Ernährungsforschung positiv evaluiert
Brandenburgs Forschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat sich erfreut über die jüngste Bewertung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam- Rehbrücke (DifE) gezeigt.
12.04.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg"Insgesamt wird dem DIfE eine herausragende Bedeutung bei der erfolgreichen Neuaufstellung der Ernährungswissenschaft in Deutschland und eine Vorreiterrolle in diesem Bereich bescheinigt", betonte Wanka bei einer gemeinsamen Vorstellung der Ergebnisse mit dem Wissenschaftlichen Vorstand des Instituts, Prof. Dr. Dr. Hans-Georg Joost, in Potsdam.
Seit der letzten Evaluierung im Jahr 1998 hat sich das DIfE laut Bericht äußerst positiv entwickelt. "Dies ist auch in besonderem Maße Herrn Prof. Joost zu verdanken, der die Geschicke des DifE seit nunmehr vier Jahren lenkt. Nicht zuletzt sein konzeptioneller Ansatz hat das Institut so überzeugend profiliert, dass es als eine in der deutschen Forschungslandschaft beispielgebend aufgestellte Forschungseinrichtung der Life-Sciences bewertet wird", unterstrich die Ministerin.
Die beiden Forschungsschwerpunkte Metabolisches Syndrom (Fettwachstum in Verbindung mit Diabetes) und nahrungsabhängige Karzinogenese verleihen dem Institut ein unverwechselbares Profil - so die Bewertung. Zudem sei die Ressourcenausstattung des Instituts sehr gut, vor allem wird die apparative und bauliche Ausstattung als hervorragend beurteilt. Im Bewertungsbericht werden zudem wertvolle Empfehlungen gegeben, die bei der weiteren Entwicklung des Instituts hilfreich sein können; so solle zum Beispiel die weitere Diversifizierung der Arbeitsthemen erfolgen oder die gemeinsame Forschung mit der Universität Potsdam vertieft werden, während die Kooperation in der Lehre schon sehr gut funktioniert.
Das DifE wird als Einrichtung der Leibniz-Gemeinschaft regelmäßig evaluiert. Eine interne Evaluation findet alle zwei Jahre durch den Wissenschaftlichen Beirat des Instituts statt. Dessen Ergebnisse werden bei der externen Evaluation entsprechend berücksichtigt, die im Turnus von sieben Jahren durch eine Gutachtergruppe erfolgt, die im Auftrag des Senats der Leibniz-Gemeinschaft tätig wird.
Das Dife im Internet: www.dife.de
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