„Die Region Stuttgart und das Land insgesamt können neues Markenzeichen für die Schauspielausbildung setzen“

„Die Schauspielausbildung in Deutschland ist sehr gut und fundiert, aber durchaus für Innovationen bereit. Mit der geplanten ‚Akademie für Darstellende Kunst’ können wir daher in diesem Bereich für das Land und die Region Stuttgart ein neues, bundesweit wirkendes Markenzeichen setzen.“ Dies erklärte Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk am 22. Dezember in Stuttgart. Nach intensiven Gesprächen mit Theatern, Hochschulen und Akademien sowie den Städten Ludwigsburg und Stuttgart sei „das Konzept der so genannten Theaterakademie in seinen Eckpunkten so weit konkretisiert, dass wir von einem Erfolg des Projekts ausgehen können“, sagte Birk.

22.12.2006 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

„Die Schauspielausbildung in Deutschland ist sehr gut und fundiert, aber durchaus für Innovationen bereit. Mit der geplanten ‚Akademie für Darstellende Kunst’ können wir daher in diesem Bereich für das Land und die Region Stuttgart ein neues, bundesweit wirkendes Markenzeichen setzen.“ Dies erklärte Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk am 22. Dezember in Stuttgart. Nach intensiven Gesprächen mit Theatern, Hochschulen und Akademien sowie den Städten Ludwigsburg und Stuttgart sei „das Konzept der so genannten Theaterakademie in seinen Eckpunkten so weit konkretisiert, dass wir von einem Erfolg des Projekts ausgehen können“, sagte Birk.

In der künftigen „Akademie für Darstellende Kunst“ sollen, gemeinsam mit der Filmakademie Ludwigsburg, in den Studiengängen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und der Kunstakademie Stuttgart neue Schwerpunkte gesetzt werden. Dabei werde das Lehrangebot um Studiengänge im darstellenden Bereich ergänzt, erläuterte Birk. „Ziel ist, die Beschäftigungschancen der Studienabgänger zu verbessern. Außerdem geht es um die Schaffung zusätzlicher Anreize für die Ausbildung hoch qualifizierter Kultur- und Medienschaffender.“

Die neue Akademie soll sieben Jahre lang mit Mitteln der Zukunftsoffensive III - rund 1,7 Mio. Euro jährlich - finanziert werden. Anschließend soll die Finanzierung aus dem Landeshaushalt erfolgen. Zusätzlich bekommt sie rund 200.000 Euro jährlich aus Eigenmitteln der Filmakademie und der Kunstakademie Stuttgart.

Im Endausbau der neuen Akademie sollen 90 bis 100 Studierende dieses neue Ausbildungsangebot nutzen können. „Außerdem werden wir mit weiteren Hochschulen gemeinsame Studienangebote und Kooperationsprojekte prüfen.“ Sitz der Akademie für Darstellende Kunst solle Ludwigsburg sein, so Birk.

An der Akademie werden auch die neuen Studiengänge Theater-Regie und Dramaturgie angesiedelt; die bestehenden Studiengänge Schauspiel und Bühnenbild verbleiben bei der Musikhochschule Stuttgart bzw. der Kunstakademie Stuttgart. In Ludwigsburg finde der Großteil der studiengangsübergreifenden gemeinsamen Projekte und Lehrveranstaltungen statt. Nach den bisherigen Planungen stehe für die Ausbildung eine Experimentierbühne zur Verfügung, die von der Stadt Ludwigsburg errichtet werden soll. Zudem soll in weiteren Gesprächen mit dem Staatstheater und der Musikhochschule geprüft werden, so der Staatssekretär, ob und wie Teile des „Forum neues Musiktheater“ in der Akademie weiter betrieben werden können. Dazu wolle man im neuen Jahr ein entsprechendes Konzept vorstellen.

Birk: „Gerade in Zeiten knapper Kassen ist die Einrichtung dieser Akademie ein positives Signal für die Kunst und Kultur im Land.“


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