DIERCKE GLOBUS –
Der Erdball ist rund. Seine annähernde Kugelgestalt lässt sich hervorragend mit einem Globus vermitteln. Das kann ein echtes Modell der Erdkugel zum Anfassen sein oder aber seine digitale Entsprechung: ein virtueller Globus mit ganz eigenen Möglichkeiten!
06.02.2006 Pressemeldung Westermann GruppeGloben für den Computer sind inzwischen nichts wirklich Neues mehr, doch bei der technischen und inhaltlichen Umsetzung schienen bis dato noch nicht alle Fragen gelöst: Virtuelle Kugeln sind bisweilen geduldig, und so finden sich Globen unterschiedlicher Qualität auf der Bahn um die helle Sonne des Heimcomputermarktes. Dabei kam schon manche technische, kartographische und geographische Unzulänglichkeit ans Licht.
Gelegenheitsanwender wollen vor allem so dicht heranzoomen, wie es geht, am besten bis in Nachbars Garten. Gefragt sind daher hoch auflösende Satellitenbilder. Kaum einer dieser digitalen Globen vermittelt jedoch darüber hinaus auch topographische Grundkenntnisse, und keiner war bislang wirklich für den Einsatz im Unterricht geeignet. Gedruckte Atlanten eigneten sich hier in ihrer sorgsam generalisierten Inhaltsfülle und visuellen Ausdruckskraft deutlich besser. Was aber, wenn man diese Qualität entsprechend auf ein digitales Medium überträgt? Als gelungenes Ergebnis dieses Experiments darf der DIERCKE GLOBUS gelten. Sein Funktionsumfang geht über das reine Suchen von Orten hinaus. Im Mittelpunkt stehen nicht so sehr Gigabytes an Fotos aus dem All; dafür erhält der Anwender eine Software, mit der sich wirklich arbeiten lässt und die das digitale Medium richtig nutzt.
Immer aktuell
Auf der DVD befinden sich Karten und Satellitenbilder und können wahlweise auch fest installiert werden. Dagegen wird die DVD nicht mit denjenigen Inhalten belastet, die schnell veralten. Für Detailinformationen kann der Nutzer sich optional direkt mit dem Internet verbinden lassen. Beim Anklicken eines Ortsnamens öffnet sich der Internet-Browser. Der Ortsname wird automatisch in das Suchfeld der Website eingetragen, die zuvor in der Globus-Software ausgewählt wurde (Lexikon, Suchmaschine, Wetterdienst, Stadtplanseite, etc.).
Mit Beamer im Klassenraum
Wird der DIERCKE GLOBUS mit einem Daten-Beamer auf eine Leinwand im Klassenraum projiziert, kann viel besser als mit einem Overhead-Projektor gearbeitet werden. Die Bedienoberfläche ist sehr ergonomisch gestaltet. Mit Stift- und Linienwerkzeug lässt sich direkt auf der Globusoberfläche zeichnen. Eine "stumme" Karte kann von den Schülerinnen und Schülern mit dem Textwerkzeug ergänzt werden. Entfernungen lassen sich quer über den Erdball messen. Bislang einmalig ist die Möglichkeit, 3D-Objekte zu platzieren (Industrie, Stadt, Vulkan, Fahne, Pyramide, etc.) sowie zahlreiche Signaturen. Auf diese Weise können Szenarien aufgebaut werden, die sich speichern lassen. Ohnehin ist es mit der Software ganz einfach, geographisch interessante Situationen festzuhalten. Aktuell eingeschaltete Karten, Ebenen, Zoom und Position werden dabei aufgenommen und diese Ansicht in eine Liste übertragen, aus der sie sich blitzschnell wieder aufrufen lässt. Bewegte Objekte, wie z.B. Flugzeuge und Schiffe, lassen die Szenen lebendig werden.
Selbst gesteuerte Flüge
Beim Einschalten eines 3D-Profils treten die Höhenzüge hervor. Über diese plastische Landschaft kann man im Flugmodus hinweg gleiten und sich alles im Detail ansehen. Die selbst gesteuerten Flüge vermitteln ungewohnte Perspektiven der Kontinente mit ihren Gebirgen, Gewässernetzen und Küsten.
Seine Stärke zeigt der DIERCKE GLOBUS besonders im Kartenbild. Die geglätteten Schriften befinden sich auf der Kugel, sind also Teil der Karten und schweben nicht ungenau darüber, wie in einigen anderen Programmen. Landschaftsnamen haben eine korrekte geographische Ausrichtung, so wie vom Atlas her gewohnt. Eine intelligente Dynamik sorgt für ein gutes Schriftbild in allen Zoomstufen, Textmenge und Abstände sind dem verfügbaren Platz angepasst. Auch das komplexe Liniennetz der Verkehrswege erscheint nie überladen, wird je nach Entfernung vereinfacht oder detaillierter dargestellt.
Spezielle Internetseite
Auf einer speziellen Internetseite unter www.diercke.de können weitere 3D-Objekte, Karten, Szenen und Verknüpfungen herunter geladen und das Programm aktualisiert werden. Besitzer des Globus werden dort außerdem auf das Erscheinen neuer Funktionen und Inhalte hingewiesen.
Fünf Kartenarten stehen in der ersten Version zur Verfügung (physische und politische Karte, Landnutzung, ein effektvolles Nachtbild der Erde sowie das detaillierte Mosaik aus wolkenfreien Satellitenaufnahmen). Mehr als 600.000 Orte, Landschaften und Verwaltungseinheiten sind zu finden, darunter alle auch im Atlas verzeichneten geographischen Namen in ihren deutsch- und landessprachlichen Varianten.
Wer mit einem digitalen Globus geographisch arbeiten will, ist mit diesem Produkt bestens beraten. Der DIERCKE GLOBUS bringt die verebneten Karten des Schulatlas zurück auf die Erdkugel.
Systemvoraussetzungen: Windows XP, Pentium ab 1,5 GHz, 256 MB RAM, Grafikkarte mit 64 MByte RAM (OpenGL-Unterstützung empfohlen), bei Festplatteninstallation ca. 4 GByte (auch Start von DVD möglich), DVD-ROM Laufwerk, 2-Tasten-Wheel-Maus.
Ansprechpartner
Westermann GmbH & Co. KGDr. Regine Meyer-Arlt
Georg-Westermann-Allee 66
38104 Braunschweig
Telefon: +49 531 708-200
Mobil: +49 160 5369415
E-Mail: regine.meyer-arlt@westermanngruppe.de
Web: www.westermanngruppe.de
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