Dokumentation des 5. Berliner Präventionstages ist erschienen
Mehr als 500 Besucher und Besucherrinnen haben an der Verleihung des Berliner Präventionspreises 2004 teilgenommen und sich im Rahmen des 5. Präventionstages im Rathaus Schöneberg am 3. November 2004 über die Entwicklung der Gewalt- und Kriminalitätsprävention in Berlin informiert. Mit der Nummer 21 des Berliner Forums Gewaltprävention liegt nun die Dokumentation des 5. Berliner Präventionstages vor.
02.11.2005 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und ForschungSie enthält u. a. Beiträge zu folgenden Themen:
- Antisemitismus in neuen Kontexten - Anmerkungen zum aktuellen Diskurs (Dr. Rainer Erb / Dr. Michael Kohlstruck)
- Gewaltprävention und Massenmedien (Dr. Jakob F. Dittmar)
- Bedingungen erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit von Präventionseinrichtungen (Hartmut Pfeiffer)
- Intensivtäter - (k)ein Problem? - Das neue Handlungskonzept aus der Sicht eines Kriminologen (Prof. Dr. Claudius Ohder)
- Sprache und Gewalt (Prof. Dr. Sybille Krämer)
- Junge Zuwanderer und Gewalt (Dr. Frank Gesemann)
- Gewaltdiskussion innerhalb der ethnischen Communities (Kenan Kolat)
- Communities von Bürgerinnen und Bürgern nichtdeutscher Herkunft und Gewaltprävention (Safter Çinar)
- Kommunale Präventionsräte in Berlin (Sabine Behn)
- PrävIS - das Informationssystem der Prävention im Netz (Christiane Waclaw)
Der Vorsitzende der Landeskommission Berlin gegen Gewalt, Staatssekretär Thomas Härtel, erklärt:
"Am 5. Berliner Präventionstag diskutierten Präventionsakteure und -akteurinnen aus Schule, Sozialarbeit, Polizei, Justiz, Wissenschaft, Politik und Verwaltung über wichtige und aktuelle Aspekte der Gewalt- und Kriminalitätsprävention für Berlin. So hat z. B. die Auseinandersetzung mit dem Thema "Sprache und Gewalt" eines deutlich gemacht: Wenn wir bei unserer Präventionsarbeit weiter erfolgreich sein wollen, dann müssen wir uns alle viel intensiver als bisher mit dem Gebrauch unserer Sprache auseinandersetzen. Auch die Diskussionen über den Antisemitismus, zu Medien und Prävention und zu den Communities von Bürgerinnen und Bürgern nichtdeutscher Herkunft und Gewaltprävention haben aufgezeigt, wie die Präventionsarbeit in Berlin weiter entwickelt werden muss. Mit der Verleihung des Berliner Präventionspreises und des Ehrenpreises für besonderes persönliches Engagement im Bereich der Gewalt- und Kriminalitätsprävention an Frau Dr. Helga Möricke konnten wir im Jahr 2004 nicht nur die Präventionsarbeit vor Ort würdigen, sondern auch die Bedeutung des sozialen Lernens an Berliner Schulen in besonderer Weise unterstreichen."
Die Dokumentation kann schriftlich bestellt werden bei der
Geschäftsstelle der Landeskommission Berlin gegen Gewalt,
Beuthstr. 6 - 8, 10117 Berlin
Briefmarken im Wert von 1,44 Euro (Versandkosten) müssen beigelegt werden.
Die Broschüre wird auch im Internet veröffentlicht unter www.berlin-gegen-gewalt.de.
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