Einigung zur Fortführung der Atelierförderung

Mit der gestrigen Zustimmung des Hauptausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses zum Bericht der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur zur Atelierbestandssicherung ist eine Übergangsregelung gefunden worden, die bis zur Vorlage des nächsten Berichtes zur Atelierförderung in Berlin im August 2004 zu keinen weiteren Atelierverlusten führt. In Anwendung des § 580a BGB wird die GSE gGmbH eine Verlängerung der Kündigungsfristen mit den Vermietern vereinbaren.

29.04.2004 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin (bis 11/06)

Für die Zukunft wird angesichts stagnierender Etats und noch immer sinkender Gewerbemieten nach Möglichkeiten gesucht, mit gleichbleibenden Zuschüssen die Zahl der angebotenen Ateliers zu erhöhen. Hierzu sollen die Potenziale der städtischen Wohnungsbaugesellschaften und der ungenutzten öffentlichen Liegenschaften stärker erschlossen werden.

Senator Flierl:

"Ich begrüße die Entscheidung und bedaure, dass die Debatte der letzten Monate zu Irritationen geführt hat. Berlin ist nur dann auch eine Stadt der zeitgenössischen Kunst, wenn Berlin auch eine Stadt der hier arbeitenden und lebenden bildenden Künstlerinnen und Künstler ist. Hierin liegt einer der Image- und Zukunftsfaktoren Berlins, die wir nicht riskieren dürfen.

Um mögliche Effizienzpotentiale bei der Bewirtschaftung des Atelierbestandsprogramms zu erschließen, werde ich diese Aufgabe in Kürze öffentlich ausschreiben. Die Ergebnisse dieser Ausschreibung können dann ebenso wie die möglichen Beiträge der Wohnungsbaugesellschaften und des Liegenschaftsfonds in den nächsten Bericht an das Abgeordnetenhaus einfließen."


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