Erste Fördermittel für Sanierung des ehemaligen Dieselkraft-werkes Cottbus geflossen

Für die Sanierung und den Umbau des ehemaligen Dieselkraftwerkes Cottbus zu einem Kunstmuseum für die Brandenburgischen Kunstsammlungen sind jetzt über die InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) die ersten 3,58 Millionen Euro bereitgestellt worden. Das teilen Kulturministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Infrastrukturminister Frank Szymanski und der Vorsitzende des Vorstan-des der ILB Klaus-Dieter Licht mit.

18.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Diese Gelder aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung werden vom Kultur- und Infrastrukturressort durch weitere 1,79 Millionen an Bundes- und 0,68 Millionen Euro an Landesmitteln ergänzt. Die Stadt Cottbus setzt zusätzlich 1,11 Millionen Euro ein. In den Jahren 2005 und 2006 werden insgesamt rd. 7,2 Millionen Euro investiert.

"Die künftige Nutzung eines unter Denkmalschutz stehenden Industriedenkmals für ein Museum der zeitgenössischen Kunst stellt eine interessante Kombination von Denkmal und Kunst dar und bietet reizvolle Gestaltungsmöglichkeiten für Ausstellungen sowie durch die Raumkonzeption vielfältige Veranstaltungsmög-lichkeiten", so Ministerin Wanka.

Minister Szymanski unterstrich: "Die Sanierung des Dieselkraftwerks bringt für die Stadt einen Schub bei der Stadtentwicklung. Die Landesregierung zeigt, wie sie zum Wohle der Städte ressortübergreifend fördert und so Projekte realisiert werden können, die keiner der Partner allein stemmen könnte."

Und Klaus-Dieter Licht betont: "Das Vorhaben hat die Chance, sich zu einem weiteren Vorzeigeprojekt für den Erhalt und den Ausbau kultureller sowie städte-baulicher Infrastruktur zu entwickeln. Der gewählte Fördermix unterstützt auch das Ziel, die Attraktivität und wirtschaftliche Entwicklung des Fremdenverkehrs in der Region zu unterstützen."

Das alte Dieselkraftwerk in Cottbus soll bis zum Jahr 2006 zum neuen Domizil der Kunstsammlungen um- und ausgebaut werden. Sanierung und Ausbau erfol-gen nach den Plänen des Architekten Claus Anderhalten. Höhe und Raumgestal-tung werden eine bessere und attraktivere Präsentation von Wechselausstellun-gen und eine Verbesserung der räumlichen Voraussetzungen zur Anwerbung besonders hochwertiger Ausstellungen ermöglichen.


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