Flath: Gewerkschaft muss sich bewegen
Zu Beginn der heutigen Tarifverhandlungen hat Kultusminister Steffen Flath von den Gewerkschaften Verhandlungsbereitschaft gefordert. "Ebenso wie die Staatsregierung sich kompromissbereit zeigt, erwarte ich das auch von den Gewerkschaften", sagte Flath am Dienstag, 17. Mai. Die Staatsregierung hatte in den letzten beiden Tarifrunden ein Angebot unterbreitet und gleichzeitig signalisiert, dass man über einzelne Punkte verhandeln könne. "Wenn die Gewerkschaft auf ihre Maximalforderung beharrt, vergibt sie die Chance, die Rahmenbedingungen für die Lehrerinnen und Lehrer langfristig mitzugestalten", sagte Flath.
17.05.2005 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für KultusZu Tarifverhandlungen gehöre es, dass beide Seiten aufeinander zugehen. Die Staatsregierung werde Abstriche machen müssen, die Gewerkschaften auch. Flath zeigte sich optimistisch, dass man am Ende ein Ergebnis erzielen werde, dass einen für alle Seiten tragfähigen Kompromiss darstelle. Der Kultusminister appellierte erneut an die Gewerkschaften, zügig die Verhandlungen abzuschließen, um in Ruhe das kommende Schuljahr vorbereiten zu können.
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