Flath: Perspektivlosigkeit treibt Jugendliche an den politischen Rand
Sachsens Kultusminister Steffen Flath hat die Wirtschaft aufgerufen, der Jugend eine berufliche Zukunft zu geben.
15.09.2005 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus"Perspektivlosigkeit treibt Jugendliche an den politischen Rand", beklagte Flath auf dem Jahresempfang der Industrie und Handelskammer in Dresden. Alle gesellschaftlichen Kräfte seien aufgefordert, politischen Extremismus zu bekämpfen. Auch die Schule habe einen Beitrag zu leisten. "Der Kampf gegen die Bildungsarmut ist die beste Präventionsarbeit, die Schule leisten kann", sagte Flath. Ein Abbau der Bildungsarmut komme auch der Wirtschaft zugute. "Schule und Wirtschaft sollten Verbündete sein", so Flath.
Flath verwies auf nicht repräsentative Umfragen, wonach über ein Drittel der Jugendlichen unter 18 Jahren sich für extreme Parteien am rechten und linken Rand entscheiden würden.
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