Förderpreis des Kunstministers zum Marianne Brandt – Wettbewerb 2004 in Chemnitz

Zum zweiten Marianne Brandt – Wettbewerb in Chemnitz, der vom Villa Arte e.V. im Verbund mit dem Industriemuseum Chemnitz veranstaltet wird, vergibt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst 2004 erstmals den Förderpreis des Kunstministers in Höhe von 5 000 EUR.

26.07.2004 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Kunstminister Dr. Matthias Rößler hatte bereits im April 2004 zum Filmfest Dresden im Bereich des Nationalen Wettbewerbs für Animations- und Kurzfilme einen neuen Förderpreis aus der Taufe gehoben.

Anknüpfend an den Bauhaus-Gedanken und die reichen sächsischen Traditionen, z.B. auch im Deutschen Werkbund und seinem Standort Hellerau, soll der Förderpreis des Kunstministers das Schaffen von Künstlern und Designern befördern, die im Verbund mit Handwerk und Industrie zum Entstehen von formvollendeten, qualitätvollen, die Benutzer über den Gebrauchswert hinaus erfreuenden Produkten beitragen.

Marianne Brandt wurde 1893 in Chemnitz geboren, studierte Bildende Kunst an der Großherzoglich - Sächsischen Hochschule in Weimar und wandte sich alsbald im Staatlichen Bauhaus Weimar sowie unter Walter Gropius in Berlin dem Gebrauchs -Design und der Entwicklung von Prototypen für die Massenproduktion zu. Sie war eine der wenigen Gestalter in Deutschland, die ihre Entwürfe nicht nur vereinzelt, sondern sehr erfolgreich in die serienmäßige Fertigung zu überführen vermochten. Besonders berühmt geworden ist ihre Lampe Kandem 702 für die Firma Körting & Mathiesen aus dem Jahr 1928.


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