Gemeinsame Kommission von Land, Uni und Landeselternvertretung Gymnasien nimmt Arbeit auf

Als erstes westliches Bundesland hat das Saarland zum Schuljahr 2001/2002 das "G 8" eingeführt - lange vor den großen Bundesländern, wie z.B. Bayern, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2009 werden die Schülerinnen und Schüler des ersten saarländischen "G 8"-Jahrgangs zusammen mit dem letzten "G 9"-Oberstufenjahrgang Abitur machen. "Da die saarländischen "G 8'-Absolventen den Schülern aus anderen Bundesländern, die jetzt dem Saarland folgen, um einige Jahre voraus sind, ist der für andere Länder prognostizierte Ansturm auf Studienplätze im Saarland wesentlich weniger problematisch", betont Kultusminister Jürgen Schreier.

28.10.2005 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Dennoch hat das saarländische Kultusministerium zusammen mit der Universität des Saarlandes, der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) und der Landeselternvertretung (LEV) Gymnasien eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit Fragen des Doppeljahrgangs beschäftigt. Die gemeinsame Kommission unter Leitung von Kultusstaatssekretärin Dr. Susanne Reichrath wird nach Angaben des Kultusministers erstmals am 3. November 2005 tagen.

Erst wenn die "G 8"-Absolventen aus den großen Bundesländern in den Jahren 2011 bis 2014 das Gymnasium zusammen mit dem letzten "G 9"-Oberstufenjahrgang verlassen und sich um Studienplätze bewerben, stelle sich die Frage der ausreichenden Zahl von Studienplätzen bundesweit. Deshalb habe die Kultusministerkonferenz bei ihrer Sitzung im vergangenen Jahr in Orscholz eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die für diesen Zeitpunkt Strategien und flankierende Maßnahmen entwickelt.

Jürgen Schreier: "Wir werden unsere bis dahin gesammelten Erkenntnisse in Bezug auf den doppelten Abiturjahrgang in die Arbeitsgruppe mit einbringen."


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden