GEW Bayern: "Einmalzahlung" muss auch für Landesbeamte gelten
"Beamtinnen und Beamte in den Ländern dürfen nicht schlechter behandelt werden als Bundesbedienstete", hat der Landesvorsitzende der GEW Bayern, Helmut Oskar Brückner, in einem Schreiben an den Ministerpräsidenten Edmund Stoiber gefordert.
27.06.2005 Bayern Pressemeldung GEW BayernDas Bundeskabinett hatte am 25. Mai 2005 beschlossen, seinen Beamtinnen und Beamten entsprechend dem Tarifabschluss für die Tarifbeschäftigten bei Bund und Kommunen in den Jahren 2005 bis 2007 jeweils eine Einmalzahlung von 300 Euro auszuzahlen. Die Bundesländer sind bislang weder bereit, dem zuzustimmen noch eine entsprechende Zahlung für ihre eigenen Bediensteten vorzusehen. Eine lineare Anpassung der Bezüge ist nicht geplant.
Brückner dazu: "Nun ist es an der Staatsregierung, eine entsprechende Einmalzahlung für ihre Beamtinnen und Beamten auf den Weg zu bringen. Von überzogenen Ansprüchen kann angesichts der Nullrunden bei den Monatsbezügen nicht die Rede sein". Es könne aber auch nicht sein, dass die Landesregierungen ihren Bediensteten selbst die bescheidene Erhöhung ihrer Bezüge vorenthalten, die der Bund seinen Beamten zugesteht, stellt doch die Einmalzahlung wenigstens eine bescheidene Anerkennung der guten Arbeitsleistung und des Einsatzes der Beamtinnen und Beamten dar.
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