Großer Refraktor kehrt heim

Brandenburgs Forschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat heute an der Feier zur "Heimkehr" des Großen Refraktors auf den Potsdamer Telegrafenberg teilgenommen. Das viertgrößte Linsenteleskop der Welt war zwei Jahre lang in Jena restauriert worden.

17.06.2005 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Das 1899 durch Kaiser Wilhelm II. eingeweihte Teleskop wird zwar nicht mehr zu Forschungszwecken dienen, aber Wissenschaftsinteressierten als bedeutendes Zeitzeugnis zugänglich sein.

In einem Grußwort sagte Ministerin Wanka: "Wir stehen in einer sich dynamisch entwickelnden Wissenschaftsgesellschaft nicht nur in der Pflicht, das Tempo der naturwissenschaftlichen Evolution national und international mitzuhalten. Wir haben zugleich eine Verpflichtung, Wissenschaftsgeschichte in ihren markanten Punkten zu bewahren, zu pflegen, erlebbar zu machen. Wissenschaftsgeschichte ist eine besondere Form der Kulturgeschichte, der wir uns stellen wollen und müssen. Mein besonderer Dank gilt daher dem Förderverein Großer Refraktor Potsdam e.V."

Die Finanzierung zur Rekonstruktion des Refraktors erfolgte mit Unterstützung der Pietschker-Neese-Stiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in der Regie des Astrophysikalischen Instituts Potsdam.


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