Hessen investiert weiter in Bildung
Hessen investiert weiter in die Bildung: Der Haushaltsentwurf 2006 ist nach Ansicht von Kultusministerin Karin Wolff ein klarer Beweis dafür, dass Bildung in Hessen weiterhin Priorität hat. Im kommenden Sommer würden mit 5,4 Millionen Euro weitere 130 Lehrerstellen an den Schulen geschaffen. Angestellten-Verträge in einer Größenordnung von 300 Stellen könnten im nächsten Jahr in Beamtenstellen umgewandelt werden, fuhr die Ministerin fort. Die Lehrkräfte blieben dem Land damit langfristig für die Unterrichtsversorgung erhalten, so Wolff. Für Vertretungsunterricht stehen einschließlich des im August startendenden Konzeptes "Unterrichtsgarantie Plus - für eine verlässliche Schule" 42 Millionen Euro zur Verfügung; die Fortsetzung der Medieninitiative Schule@Zukunft sei mit 5 Millionen Euro eingeplant.
15.12.2005 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen"Das gesamte Paket ist in Zeiten knapper Kassen eine enorme Kraftanstrengung", sagte Wolff. "Wir setzen damit unseren Kurs fort und entwickeln das Bildungsland Hessen erneut weiter." Die Qualität des Unterrichts und die Zukunftschancen der Kinder und Jugendlichen würden damit erheblich verbessert. Vor allem bei den problematischen Schülergruppen habe Hessen mit 35 neu geschaffenen Beraterstellen für den Umgang mit erziehungsauffälligen Schülerinnen und Schülern einen Akzent gesetzt. Außerdem sollen 1,9 Millionen Euro zusätzliche Mittel in die regionale Lehrerfortbildung fließen, die den Schulen vor Ort zur Verfügung stehen. Für welche Fortbildungsveranstaltung eine Schule diese Mittel verwendet, kann sie selbst bestimmen.
Wolff erinnerte daran, dass die Landesregierung bereits in den vergangenen sieben Jahren 3.500 Lehrerstellen neu geschaffen und 1.600 Referendare zusätzlich eingestellt habe. "Damit haben wir die Unterrichtsversorgung massiv verbessert; die Schulen haben jetzt endlich die Lehrerstellen, um den vorgeschriebenen Unterricht abzudecken."
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