"Hoch verdiente Würdigung für die Lebensleistung von Prof. Dr. Klenk"
Der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, hat dem Marburger Virologen Hans-Dieter Klenk zur Auszeichnung mit der Robert-Koch-Medaille in Gold gratuliert.
24.04.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und KunstDie Robert-Koch-Stiftung in Bonn hat dem Direktor des Instituts für Virologie der Philipps-Universität Marburg diese Ehrung heute für sein wissenschaftliches Lebenswerk zur Biologie und Entstehung von Infektionskrankheiten durch Influenza sowie Ebola- und Marburgviren zuerkannt. "Mit dieser Auszeichnung erfährt die Lebensleistung von Prof. Dr. Klenk eine hoch verdiente Würdigung. Gleichzeitig dokumentiert sie den Spitzenplatz des Wissenschafts- und Forschungsstandorts Hessen", hob Corts in seinem Glückwunschschreiben hervor.
Das seit 1985 von Prof. Dr. Klenk geleitete Institut für Virologie der Marburger Universität befasst sich mit der Erforschung von Virusinfektionen, die wesentlich durch den Erregerwechsel zwischen Tier und Menschen geprägt sind. Es verfügt für die Arbeiten an gefährlichen Viren über eines der beiden einzigen Hochsicherheitslaboratorien der Klasse 4 in der Bundesrepublik. Damit besteht in Marburg ein universitäres Kompetenzzentrum, das national und international ein Alleinstellungsmerkmal in Diagnostik und Forschung hochinfektiöser Erkrankungen darstellt.
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