Hofmann-Göttig: Schulsozialarbeit wird an 18 BBS-Standorten ausgebaut
An den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Germersheim, Neustadt/Weinstraße, Landau, Ludwigshafen, Frankenthal, Worms, Bad Kreuznach, Koblenz, Neuwied, Westerburg, Montabaur, Diez, Lahnstein, Andernach, Trier, Idar-Oberstein, Prüm und Gerolstein wird in naher Zukunft die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern, die eine besondere Förderung brauchen, durch ein zusätzliches Angebot in der Schulsozialarbeit weiter intensiviert. Das teilte Bildungsstaatssekretär Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig heute mit.
12.12.2005 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-PfalzWie von Bildungsministerin Doris Ahnen in der letzten Landtagssitzung bereits angekündigt, werde die Landesregierung die Unterstützung von Berufsbildenden Schulen insbesondere im Bereich der Berufsfachschule I gezielt durch insgesamt zehn neue Stellen in der Schulsozialarbeit ausbauen, sagte Hofmann-Göttig. Von dieser zusätzlichen Unterstützung sollten nach den Vorplanungen, die jetzt abgeschlossen seien, insgesamt 18 Schulstandorte profitieren. Orientiert habe man sich bei der Auswahl daran, dass die Schulen besondere Probleme auf Grund der sozialen Zusammensetzung ihrer Schülerschaft, wie beispielsweise einen besonders hohen Migrantenanteil – insbesondere in der Berufsfachschule I (BFS I) – hätten, und dass die Schulsozialarbeit in das Qualitätsprogramm der betreffenden Schulen unter Berücksichtigung des "Qualitätsprofils für Schulsozialarbeit an Berufsbildenden Schulen" konzeptionell eingebunden werde. Nachdem bereits alle 48 öffentlichen Berufsbildenden Schulen mit Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) im Land durch Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter unterstützt würden, sei dies ein weiterer Schritt dazu, gerade im BBS-Bereich die Förderung der Schülerinnen und Schüler aber auch die Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer konsequent weiter zu verbessern, betonte der Staatssekretär. Jetzt werde die konkrete Umsetzung der neuen Unterstützung vor Ort in Angriff genommen.
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