Hofmann-Göttig: So geht´s - 3. Landestreffen kommunaler Jugendvertretungen

In der Jugendkunstwerkstatt Koblenz hatten heute mehr als 70 Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter aus allen Teilen des Landes die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit zu präsentieren, Erfahrungen und Anregungen auszutauschen sowie Informationen zu sammeln, die ihrer Arbeit für die Jugendlichen in ihren Heimatgemeinden zugute kommen.

13.11.2004 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

"Die gute Beteiligung an den beiden ersten Treffen, die hervorragenden Praxisbeispiele aus der Arbeit der Jugendvertretungen sowie die positiven Rückmeldungen waren wichtige Gründe für uns, auch im Jahr 2004 ein landesweites Treffen kommunaler Jugendvertretungen zu ermöglichen", sagte Jugendstaatssekretär Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig anlässlich der Veranstaltung. Bereits in den vergangenen beiden Jahren hatte das Jugendministerium mit der Veranstaltung "So geht's!" einen landesweiten Erfahrungsaustausch der kommunalen Jugendvertretungen in Rheinland-Pfalz ermöglicht.

In vielen rheinland-pfälzischen Gemeinden arbeiteten Jugendgremien bereits nach den Vorgaben der Gemeindeordnung, unterstrich der Staatssekretär. Die Folge: Die Jugendvertretungen besitzen ein Antragsrecht an den Gemeinde- oder Stadtrat und größtenteils auch entsprechende (beratende) Sitze in weiteren Ausschüssen. Die Arbeit vor Ort sei zumeist durch regelmäßige Sitzungen und die Bildung von themenbezogenen Arbeitskreisen geprägt. Die Mitarbeit einer hauptamtlichen Begleitperson, beispielsweise eines Jugendpflegers oder einer Jugendpflegerin, dienten der fachlichen Unterstützung und damit der Produktivität. Hofmann-Göttig zeigte sich erfreut über das Themenspektrum, das dabei behandelt werde: "Die breite Palette an durchgeführten Projekten der Jugendvertretungen reicht von der Organisation und Durchführung von Jugendveranstaltungen und Treffs über Projekte zu politischen und sozialen Themen bis zur Beteiligung an kommunalen Planungen."

Entsprechend den Rückmeldungen aus den Vorjahren konnten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Jugendgremien nunmehr in Koblenz vor allem über ihre Rechte und die Möglichkeiten für ihre Arbeit vor Ort informieren und austauschen. Ganz im Sinne einer ernsthaft betriebenen Beteiligung der jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger gestalteten und moderierten diese das Treffen mit. "Ich finde es großartig, dass junge Menschen sich in ihrer Freizeit politisch und gesellschaftlich engagieren, sich für ihre Interessen und denen anderer Jugendlicher einsetzen", so der Jugendstaatssekretär. Er betonte die Bedeutung dieser landesweiten Treffen als Kommunikationsplattform und hob hervor, dass der Erfahrungsaustausch zwischen den Jugendvertreterinnen und Jugendvertretern enorm wichtig sei, weil dadurch neue Anregungen und Perspektiven für das Engagement vor Ort entstehen könnten. Das motiviere die kommunalen Jugendvertretungen insgesamt und stärke ihre Arbeit vor Ort.

Das Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend habe in der "Leitstelle Partizipation" eine unterstützende Fach- und Informationsstelle eingerichtet, die auch für die beruflich mit den Jugendvertretungen Beschäftigten eine wichtige Rolle spiele, ergänzte Hofmann-Göttig. Da diese Personengruppe vor allem an der eigenen Weiterqualifizierung interessiert ist, beschäftigten sich die Jugendpflegerinnen und Jugendpfleger im Verlauf der Tagesveranstaltung in einem eigenen Forum mit der hauptamtlichen Begleitung von Jugendräten.


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