Keine antisemitischen Bücher bei der Frankfurter Buchmesse
Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat keine Gründe zur Beanstandung einer Reihe von Büchern gefunden, deren Entfernung von der Frankfurter Buchmesse die Simon-Wiesenthal-Stiftung verlangt hatte. Bei den überprüften Büchern handelt es sich um Schriften, die sich kritisch mit Israel beschäftigen. Bei der Überprüfung seien keine strafrechtlich relevanten Tatsachen festgestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft der Buchmesse mit. Damit, so die Messeleitung, dürfen die Bücher auch für den Rest der Messe ausgestellt werden.
08.10.2004 Pressemeldung Frankfurter BuchmesseDie Frankfurter Buchmesse ist mit mehr als 6.600 Ausstellern aus über 100 Ländern die größte Buchmesse der Welt. Sie organisiert darüber hinaus die Beteiligung deutscher Verlage an mehr als 20 internationalen Buchmessen und unterhält mit www.buchmesse.de das weltweit meist genutzte Portal für die Verlagsbranche. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
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