KIBB - der schnelle Weg zu Ergebnissen der Berufsbildungsforschung
Ergebnisse der deutschen Berufsbildungsforschung zusammenführen, einen zentralen Zugang zu ihnen aufbauen und sie zur Beantwortung aktueller Fragen und Probleme im Bereich der beruflichen Bildung bereit stellen: Dies ist Inhalt und Ziel des beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eingerichteten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Internet-Portals "Kommunikations- und Informationssystem Berufliche Bildung (KIBB)", das jetzt sein einjähriges Bestehen feiert.
23.09.2005 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)Mit Hilfe moderner Informationstechnologien hilft KIBB schnell und unkompliziert beim Auffinden von Informationen aus dem BIBB und aus den in der "Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN)" zusammengeschlossenen Institutionen. Dazu gehören das BIBB, die Hochschul- und Landesinstitute, Institute in freier Trägerschaft und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)(01). Durch die Einbeziehung all dieser Einrichtungen in das KIBB-Portal werden nach und nach die aktuellen Arbeitsergebnisse der zentralen Institutionen der Berufsbildungsforschung frei zugänglich und stehen kostenlos denjenigen zur Verfügung, die sich umfassend über den jeweiligen wissenschaftlichen Erkenntnisstand informieren möchten.
Über das KIBB-Portal www.kibb.de/ können Experten/innen aus Forschung, Politik, Verwaltung und Praxis selbständig in dem großen Fundus des gesammelten Wissens der Berufsbildungsforschung ihre Themen recherchieren. Werden aktuelle Informationen z.B. rund um das IT-Weiterbildungssystem gesucht, so können in der KIBB-Wissenslandkarte www.kibb.de/ im Themenbereich "Aus- und Weiterbildungssystem" unter dem Stichwort "Gestaltungsprozess Fortbildungsberufe" eine Fülle von Materialien nachgeschlagen werden, die den aktuellen Diskussions- und Forschungsstand zu diesem Thema vorstellen.
Spezifische Anfragen z.B. der Bundesministerien, für die u.a. häufig komplexe statistische Auswertungen erforderlich sind, werden von professionellen Wissensmanagern in Zusammenarbeit mit den Forschern/innen des BIBB beantwortet. So trägt KIBB mit dazu bei, dass neues Wissen entstehen kann, dass es auffindbar ist und öffentlich wird. Präsentiert werden über das BIBB-Portal www.kibb.de/
- eine thematisch gegliederte Wissenslandkarte, die
- Zugang zu den Ergebnissen von bisher rund 350 Forschungsprojekten aus dem BIBB sowie schrittweise auch aus den Projekten der AG BFN ermöglicht,
- über 40 Informationssysteme zu ausgewählten Aspekten der Berufsbildung vernetzt und integriert, Informationen über Berufsbildungsprojekte automatisch um weiterführende Informationen (wie z.B. Hinweise zu BIBB-Modellversuchen) ergänzt;
- dieses Angebot wird zukünftig um thematisch passende Literaturhinweise erweitert;
- ein spezielles Anfragenmodul, das die an KIBB gestellten Fragen erfasst, die ausgearbeiteten Antworten dokumentiert und sie als neu erarbeitetes Wissen im KIBB-Portal künftig öffentlich zur Verfügung stellt,
- ein Austauschforum für die AG BFN, das die Kontaktdaten aller Mitglieder bereit stellt, die Organisation und Dokumentation der von ihnen durchgeführten wissenschaftlichen Tagungen unterstützt und so aktuelle Forschungsergebnisse allen interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern schnell bekannt macht.
Die Kooperation von KIBB und AG BFN ist Thema des Beitrags von Franz Schapfel-Kaiser, Uta Weis und Arnulf Zöller "Wissensmanagement in der Berufsbildungsforschung - KIBB und AG BFN", der im Heft Nr. 5 der Zeitschrift des BIBB "Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis (BWP)" veröffentlicht wird.
Über den Entwicklungsstand von KIBB informiert der Newsletter "KIBBrelations", abrufbar im Internet unter www.kibb.de/rd/wlk8012.htm.
Weitere Informationen über Inhalt und Arbeit von KIBB s. im Internet unter www.kibb.de/.
Fußnote:
(01) Die Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, den Informationsfluss für eine freiwillige wissenschaftliche Zusammenarbeit zu verbessern, um auf der Grundlage des Austausches von Daten, Dokumenten und Forschungsergebnissen die Berufsbildungsforschung zu fördern (weitere Informationen zur AG BFN im Internet unter www.agbfn.de/.
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