Kirche in Kroppen gesichert

Kulturministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat heute die Dorfkirche in Kroppen (Oberspreewald-Lausitz) besucht, um sich über den Fortgang der Sanierungsarbeiten an dem Gotteshaus zu informieren. Im Jahr 2004 wurden an diesem überregional bedeutsamen Denkmal in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden umfangreiche Fundamentsicherungen vorgenommen.

09.02.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Möglich wurden die Sanierungsarbeiten mit einem Gesamtumfang von knapp 200.000 Euro durch die konzertierte Förderung von Kulturministerium und dem Ministerium für ländliche Entwicklung.

"Es handelt sich hier um eine der wenigen Kirchenneubauten des 18. Jahrhunderts im Süden des heutigen Landes Brandenburg", so Wanka. "Vergleichbare Beispiele finden sich nur mit der Dorfkirche Lebusa (1725 - 1727), der Gutskapelle Reuden (1729), der Stadtkirche St. Nikolai in Lübbenau (1738 - 1741) oder der Schlosskapelle Mückenberg (1746)."

Die Kirche ist auf einem Eichenrost errichtet worden, der aufgrund unterschiedlicher Verrottung zu unregelmäßigen Setzungen führt. Dadurch war die Kirche stark gefährdet. Mit den Fördermitteln 2004 konnte zunächst das Fundament stabilisiert und die Kirche gesichert werden.

Neben dieser ersten Sicherungsmaßnahme sind noch eine Reihe weiterer Arbeiten erforderlich, so unter anderem die Reparatur des Daches und des Mauerwerks sowie der Wände im Kircheninneren. Mit einem vom Kulturministerium unterstützten Benefizkonzert Ende 2004 konnten hierfür weitere Spendenmittel eingeworben worden.

Die im frühen 18. Jahrhundert vom Maurermeister B. Rumberger errichtete Kirche ist mit ihrem quadratischen Westturm ein weit über das Dorf hinaus sichtbares Wahrzeichen der Region.


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