Konkretisiertes Ausstellungskonzept für "Haus der Archäologie" vorgelegt

"Einer Eröffnung des Hauses der Archäologie im Jahr 2011 steht aus unserer Sicht nun nichts mehr im Wege", sagte Sachsens Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute in Dresden. Der im September eingesetzte Projektsteuerer Thomas Spring hatte zuvor ein konkretisiertes und optimiertes Ausstellungskonzept für das Vorhaben "Haus der Archäologie und Geschichte Sachsens" vorgelegt.

03.04.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Dabei wurde das 2006 im Kabinett beschlossene Ausstellungskonzept fortgeschrieben. Die Archäologie bleibe Kern des neuen Landesmuseums. Darüber hinaus würden jenseits der Vorgeschichte im Spiegel der Archäologie auch wesentliche Aspekte sächsischer Geschichte dargestellt, so Ministerin Dr. Stange. "Damit sind aus Sicht des Wissenschaftsministeriums alle Voraussetzungen erfüllt, um zu weiteren vertraglichen Vereinbarungen zu kommen." Jetzt gehe es in Chemnitz darum, auf der Grundlage der vorgelegten Bau- und Ausstattungsbeschreibung zügig die EU weite Ausschreibung der Architektenleistung in die Wege zu leiten. Die Ausschreibung der Ausstellungsgestaltung war von Seiten des Freistaates bereits vor zwei Wochen erfolgt.

Das Landesmuseum für Archäologie und Geschichte Sachsens soll 2011 im ehemaligen Kaufhaus Schocken in Chemnitz eröffnet werden. Das künftige "Haus der Archäologie und Geschichte Sachsens" wird zirka 60 Prozent der Gesamtfläche des ehemaligen Kaufhauses belegen.


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