Kultursenator begrüßt Entscheidung der Bundesregierung zur Mitfinanzierung der Sanierung der Staatsoper
Die vom Berliner Kultursenator Thomas Flierl geführten Verhandlungen über eine Beteiligung des Bundes an der Sanierung der Staatsoper Unter den Linden haben den erhofften Durchbruch gebracht: Das Bundeskabinett beschloss auf seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch, dass sich der Bund ab 2009 mit 50 Mio. € an der Sanierung der Staatsoper beteiligen wird.
06.07.2006 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin (bis 11/06)Zuvor hatten sich Kultursenator Flierl und Staatsminister Neumann auf das von der Opernstiftung ausgearbeitete, vom Senat gebilligte und vom Abgeordnetenhaus zur Kenntnis genommene Sanierungskonzept im finanziellen Umfang von 130 Mio. € geeinigt. Der Verein der Freunde und Förderer der Staatsoper wird sich mit 30 Mio. € an den Sanierungskosten beteiligen, sofern die übrigen Baukosten durch Land und Bund getragen werden. Flierl: "Ich begrüße die Entscheidung der Bundesregierung ausdrücklich und freue mich, dass die von mir mit dem Bund geführten Gespräche so schnell zu einem positiven Ergebnis geführt haben. Offengestanden hatte ich mit einer Zusage vor der Berliner Wahl nicht gerechnet. Die Entscheidung dokumentiert die Verlässlichkeit der Beziehungen zwischen dem Bund und Berlin im kulturellen Bereich und die Seriösität der Projektvorbereitung. Die Kulturpolitiker wissen, dass nur Kooperation und Verflechtung der Sache der Kultur dient. Ich gehe fest davon aus, dass Berlin seinen Teil der Sanierungskosten von ebenfalls 50 Mio. € (ab 2010/11) aufbringen wird, und werde dies auch im Herbst in mögliche Koalitionsverhandlungen einbringen. Die bisherige Abstimmung zwischen dem Bund, Berlin sowie den Sponsoren und Förderern sind ein Beispiel vorbildhafter Kooperation zwischen der öffentlichen Hand und privatem Engagement. Gegen manches Berliner Zaudern hat sich der Bund erneut als wichtiger Unterstützer der Berliner Opernstiftung erwiesen."
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