Kultusminister Goebel und Staatssekretär Eberhardt beim Landestag 2005 der Schüler-Union Thüringen

Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) und Staatssekretär Eberhardt werden am morgigen Samstag den Landestag 2005 der Schüler-Union Thüringen in Erfurt besuchen. Minister Goebel wird zum Thema Schulqualität und eigenverantwortliche Schule aus Perspektive der Schüler sprechen.

20.05.2005 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Zeit: Samstag, 21. Mai 2005, 13 Uhr Ort: Erfurt, Kaisersaal


Minister Goebel hatte in einem Brief alle Schulen im Freistaat aufgefordert, sich dem Entwicklungsvorhaben "Eigenverantwortliche Schule in Thüringen" zu stellen und damit zur Verbesserung der Unterrichtsqualität beizutragen. "Dieses Vorhaben ist eines der wichtigsten Vorhaben in dieser Legislaturperiode", so Minister Goebel. "Das Entwicklungsvorhaben fordert die Schulen auf, sich den neuen Herausforderungen zu stellen, ihre Situation kritisch zu analysieren, auf der Basis ihres Schulleitbildes eigene Entwicklungsschwerpunkte zu formulieren und diese selbstständig umzusetzen. Wir lassen unsere Schulen los, aber wir lassen sie nicht allein. Wir setzen in Thüringen ganz bewusst auf Eigeninitiative, auf Freiwilligkeit, auf Unterstützung und Begleitung. Neben Lehrern, Erziehern und Eltern sind gerade auch die Schüler aufgefordert, sich einzubringen."

Leitziel und Methode der Thüringer Schulpolitik sei es, so Minister Goebel weiter, heute und morgen Schulen den Rahmen zu geben, sich eigenverantwortlich entwickeln zu können. Dabei gelte es, Qualitätsentwicklung, Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle als Maßstab für diese Entwicklung bewusst zu machen und diese auch in öffentlicher Rechenschaftslegung zu dokumentieren. Die Idee der eigenverantwortlichen Schule erschöpfe sich keineswegs darin, Kompetenzen umzuverteilen und neu zu bündeln und den Schulen neue, vorgegebene Handlungsoptionen zu eröffnen. Es gehe vielmehr darum, die bereits vorhandenen Freiräume auch tatsächlich zu nutzen und ggf. zu erweitern, die vorhandenen und weiter dazu kommenden Spielräume im Spannungsfeld von Freiheit, Verantwortung und öffentlicher Rechenschaft als Chance zur Eigenprofilierung zu nutzen. Alles mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche optimal zu fordern und zu fördern, so Minister Goebel abschließend.


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