Kultusminister Jürgen Schreier: "Kunstszene Saar 2004" ein voller Erfolg

"'Die Kunstszene Saar 2004' war ein voller Erfolg. Als Schaufenster der Bildenden Kunst im Saarland hat sie ihre Qualität unter Beweis gestellt." Dies erklärte Kultusminister Jürgen Schreier am Sonntag (31.10.04) anlässlich der Finissage der Ausstellung im Museum St. Wendel.

29.10.2004 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Rund 100 saarländische Künstlerinnen und Künstler haben über zehn Wochen ihre neuesten Arbeiten präsentiert. Mit etwa 14 400 Besucherinnen und Besuchern konnte die Ausstellung eine große Resonanz erzielen.

Die Kunstszene Saar 2004 mit dem Titel IM AUGENBLICK präsentierte die saarländische Kunstszene landesweit in acht Ausstellungshäusern, zwei Ausstellungsorten mehr als bei der letzten Landeskunstausstellung. Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Georg-W. Költzsch, Moderator des Ruhrgebietes für die Kulturhauptstadt Europas 2010 und langjähriger Direktor des Saarland- wie des Folkwangmuseums, in engem Zusammenwirken mit den beteiligten Institutionen. Er wurde unterstützt von den Kunsthistorikerinnen Katja Hanus und Dr. Petra Wilhelmy. Die organisatorische Durchführung der Ausstellung betreute die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz.

Die Kunstszene Saar 2004 war in acht eigenständige Ausstellungen mit eigenen inhaltlichen oder gestalterischen Schwerpunkten gegliedert. Die Ausstellungen im Museum Sankt Ingbert und im Saarländischen Künstlerhaus, Saarbrücken, widmeten ihre Aufmerksamkeit der Frage nach dem Rätsel der Wirklichkeit und dem Sein und Schein. Das Museum Schloss Fellenberg, Merzig, beschäftigte sich unter dem Titel "Von Menschen und Tieren" mit Grundfragen menschlicher Existenz in ihrer Ambivalenz.

Während das Museum St. Wendel plastische und bildhauerische Werke sowie Objekte in den Blick nahm die allesamt in der dritten Dimension anzusiedeln sind, zeigte das Museum Haus Ludwig für Kunstausstellungen ,Saarlouis, Arbeiten unter dem Thema "Räume". Die Städtische Galerie Neunkirchen präsentierte Systeme der Farben und Ordnung der Form, also vornehmlich Werke der Malerei bzw. Objektkunst, die die Gestaltungsmittel Linie, Fläche, Farbe, Licht selbst zum Bildthema erheben.

Im Saarlandmuseum schließlich waren unter dem Titel "Das große Kleine" grafische, fotografische und malerische Arbeiten zusammengefasst. Sie stellten einerseits die üblicherweise auf kleinen Blättern gedruckten oder gezeichneten Grafiken als überdimensional große Formate vor und ließen andererseits aus kleinsten Strukturen durch Wiederholung und Vergrößerung neue, bislang unbekannte Bildwelten entstehen.

Im Rahmen der Kunstszene Saar fand darüber hinaus erstmals auch eine Einzelausstellung statt. Anlässlich seines 80. Geburtstages zeigte die Stadtgalerie Saarbrücken einen Querschnitt aus dem Werk des für die saarländische Kunstentwicklung so bedeutenden Künstlers Oskar Holweck.

"Der Erfolg belegt, dass es sich gelohnt hat, das Konzept zu ändern und alle vier Jahre eine Ausstellung durch die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz zu organisieren", betonte Schreier.

Minister Schreier dankte den Künstlerinnen und Künstlern für ihre Präsentationen. Er dankte ebenso allen, die zur Organisation und zur finanziellen Unterstützung der Ausstellung beigetragen haben.


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