Kultusminister und Vorsitzende des Integrationsförderrates (IFR) sind sich einig: Keine Benachteiligung für behinderte und chronisch kranke Studierende in Mecklenburg-Vorpommern

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur erstellte auf Bitte des Integrationsförderrates einen Bericht zur Situation von Menschen mit Behinderungen im Hochschulstudium in Mecklenburg-Vorpommern.

02.06.2004 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

"Für die Gruppe der behinderten und chronisch kranken Studierenden gibt es bereits jetzt eine Reihe von Vorschriften und Regelungen, die bei konsequenter Umsetzung eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe im "Lebensraum Hochschule" ermöglichen", so Kultusminister Prof. Dr. Dr. med. Hans-Robert Metelmann in einem Gespräch mit der Vorsitzenden des Integrationsförderrates.

"Eine qualifizierte Ausbildung ist die Voraussetzung, der Benachteiligung behinderter Menschen im Berufsleben entgegenzuwirken. Deshalb ist die Berücksichtigung von Nachteilsausgleichen in Prüfungs- und Studienordnungen ebenso wichtig wie die Ausschöpfung der Einflussmöglichkeiten der Behindertenbeauftragten an den Hochschulen", erklärt Gelva Düsterhöft, Vorsitzende des Integrationsförderates.

Der Kultusminister wird sich dafür einsetzen, dass Studierende mit Behinderungen nicht in ihrem Studium benachteiligt werden. Die Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern werden weiterhin daran arbeiten, behinderten Studierenden eine selbstbestimmte Nutzung von Hochschuleinrichtungen und Studienangeboten ohne fremde Hilfe zu ermöglichen.

Der Integrationsförderrat ist ein landesgesetzlich normiertes Beratungsgremium der Landesregierung. Er besteht aus Vertretern der Landesregierung, der kommunalen Spitzenverbände und der Behinderten-, Sozial- sowie Wohlfahrtsverbände.


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