Kultusstaatssekretär Eberhardt bei Landesfinale "Jugend debattiert"
Am morgigen Mittwoch wird Thüringens Kultusstaatssekretär Kjell Eberhardt (CDU) beim Thüringer Landesfinale "Jugend debattiert" ein Grußwort sprechen.
04.04.2006 Thüringen Pressemeldung Thüringer KultusministeriumIm laufenden Schuljahr beteiligten sich rund 1.000 Schüler ab der Klasse 8 am Landeswettbewerb "Jugend debattiert" in Thüringen. Der Wettbewerb ist ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Kultusministerium. Professionelle Trainer schulten zunächst Lehrer, diese dann ihre Schüler im regulären Unterricht. Die besten acht Rednerinnen und Redner des Landes, die sich in mehreren Vorrunden gegen ihre Mitstreiter durchgesetzt haben, treten nun im Plenarsaal des Landtages zum Landesfinale an.
Zeit: Mittwoch, 5. April 2006, 15 Uhr
Ort: Erfurt, Plenarsaal des Thüringer Landtages
Staatssekretär Eberhardt sagte im Vorfeld: "'Jugend debattiert' übernimmt eine wichtige Aufgabe und leistet Pionierarbeit: Schüler zu Diskussionen und nach festen Regeln 'gesatzter' Streitbarkeit zu ermuntern. Dieser engagierte Beitrag zur Förderung der Entwicklung junger Menschen endet natürlich nicht mit der Schulzeit, aber es ist der richtige Ort und die richtige Zeit damit zu beginnen.
13 Schulen haben sich dieses Jahr in Thüringen an 'Jugend debattiert' beteiligt. Der Wettbewerb wird künftig in Thüringen noch mehr Aufwind erfahren, da Rhetorik jetzt auch in die Lehrerbildung integriert worden ist. Gerade für das Seminarfach gibt 'Jugend debattiert' wichtige Impulse. Die Teilnehmer sammeln Erfahrung mit Diskussionen, was für spätere Bewerbungsgespräche und danach auch in der Ausübung vieler Berufe oder auch im politischen Engagement äußerst nützlich sein wird. Darüber hinaus prägt 'Jugend debattiert' auch die politische Kultur an einer Schule."
Die Landesfinalisten konkurrieren zugleich um die Teilnahme am Bundesentscheid am 12. Juni 2006 in Berlin in Anwesenheit des Bundespräsidenten. Bundesweit beteiligen sich inzwischen 50.000 Schüler in über 400 Schulen an "Jugend debattiert", das zum qualifizierten Mitreden und Mitgestalten in der Demokratie ausbildet. Durch das Trainieren von Rede und Gegenrede gewinnen die Jugendlichen Selbstbewusstsein und Achtung vor anderen Überzeugungen. Sie verbessern mit dem fairen und geregelten Wettstreit in und außerhalb des Unterrichts nicht nur ihre Sachkenntnis, sondern auch ihre Ausdrucksfähigkeit und freie Rede.
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