"Kunst direkt" im März 2006 in einer Zeltstadt am Mainzer Rheinufer

Die nächste Kunstmesse "Kunst direkt" findet vom 24. bis zum 26. März 2006 in einer eigens zu diesem Zweck aufgebauten Zeltstadt am Mainzer Rheinufer statt. Mit der Organisation und Durchführung der Messe betraute Kulturminister Professor Dr. E. Jürgen Zöllner heute die Congress Centrum Mainz GmbH (CCM), die bereits für die Kunstmesse 2004 verantwortlich war. Die Entscheidung hatte das Kulturministerium in Abstimmung mit dem ideellen Träger der Messe, dem Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz, getroffen. "Die CCM hat ein Angebot und ein Konzept vorgelegt, dass unseren Auswahlkriterien und den Erwartungen der Künstlerschaft am besten entspricht", begründete Zöllner das Votum.

22.04.2005 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, Rheinland-Pfalz (bis 11/06)

Anfang Februar dieses Jahres hatte das Kulturministerium insgesamt sieben Messebetreiber in den Städten Mainz, Ludwigshafen, Pirmasens und Trier um ein Angebot gebeten. Auf dieser Grundlage bewarben sich lediglich ein Veranstalter aus Trier und die CCM, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Stadt Mainz, um die Ausrichtung von "Kunst direkt" im kommenden Jahr.

Für die Bewertung der beiden Bewerbungen war ein vorher festgelegter Kriterienkatalog ausschlaggebend. Dazu zählten unter anderem das finanzielle Engagement der Stadt beziehungsweise der Messebetreiber, der Kostenbeitrag der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler, die Kalkulation der Eintrittspreise, die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und sonstige Leistungen der Messebetreiber.

"In der Summe hat sich hierbei ein klares Plus für die CCM ergeben", sagte der Minister. Außerdem habe der BBK eindeutig für den Standort Mainz plädiert, ergänzte er.

Da die Rheingoldhalle voraussichtlich bis zum Herbst 2006 wegen Umbauarbeiten nicht zur Verfügung steht, wird die Kunstmesse in einer Zeltstadt entlang des Rheinufers und auf dem Jockel-Fuchs-Platz stattfinden. Sie soll auf insgesamt 3.200 Quadratmetern 170 Ausstellerinnen und Ausstellern Platz bieten.


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