Kunstministerin eröffnet "Expedition materia" im Japanischen Palais
"Wenn neben den Erwachsenen viele Kinder und Jugendliche Interesse an der Ausstellung und eine Anregung für ein Studium einer Natur- oder Ingenieurwissenschaft fänden, wäre dies ein toller Erfolg", sagte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, heute in Dresden, anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Expedition materia" im Japanischen Palais. Anliegen der "Ausstellung zum Anfassen" sei es, Wissenschaft für Kinder und Jugendliche begreifbar darzustellen.
02.04.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDie Ausstellung "Expedition materia" zeigt 40 Exponate mit materialwissenschaftlichem Hintergrund. Sieben davon kommen aus Dresdner Hochschulen und Forschungsinstituten.
"Neue Werkstoffe bilden die Grundlage für die meisten wichtigen Produktinnovationen der Zukunft. Ob im Sport, in der Freizeit, in der Natur oder im Haushalt und nicht zuletzt auch in der Kunst hantieren wir mit Materialien der verschiedensten Art", so Ministerin Dr. Stange. Die Ausstellung vermittle einen Eindruck von der Vielfalt der Materialien und deren Anwendungsmöglichkeiten. Mit ihren Materialentwicklungen sorgten die Entwickler für Innovationen, für wirtschaftlichen Erfolg und letztlich auch für Arbeitsplätze. Die Ausstellung mache die kreative Verbindung von Wissenschaft und Kunst einmal mehr deutlich.
"Diese Idee und ihre Umsetzung werden zünden – vielleicht auch bezüglich der künftigen Nutzung des Japanischen Palais", so die Ministerin. Ministerin Dr. Stange hatte bereits angekündigt, im Zusammenhang mit der künftigen Nutzung des Japanischen Palais, ein sogenanntes Science Center – eine Ausstellung zu naturwissenschaftlich-technischen Phänomenen zum Anfassen – zu favorisieren. Auf der Grundlage einer gesamtheitlichen sächsischen Museumskonzeption soll eine hochwertige öffentliche und kulturelle Nutzung für das Japanische Palais angestrebt werden.
Keine Kommentare vorhanden