Land schließt Kooperationsvertrag mit der Stadt Laupheim zur Unterstützung des Museums zur Geschichte von Christen und Juden
Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk hat heute für die Landesregierung einen Kooperationsvertrag mit der Stadt Laupheim für das Museum zur Geschichte von Christen und Juden unterzeichnet. Laut dem Vertrag wird das Haus der Geschichte in Stuttgart das Museum im Auftrag der Landesregierung beraten und ihm helfen, sich zu einem überregional bedeutsamen Museum weiterzuentwickeln.
12.12.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg"Das Museum präsentiert eindrucksvoll die wechselvolle Geschichte des Zusammenlebens von Christen und Juden in Baden-Württemberg. Der Kooperationsvertrag unterstreicht auch das Eintreten der Landesregierung für die Erinnerung an die Verbrechen im Nationalsozialismus. Das Museum ist ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen", sagte der Staatssekretär am 12. Dezember in Laupheim.
Der Staatssekretär erinnerte daran, dass das Haus der Geschichte Baden-Württemberg den Aufbau des Museums in Laupheim im Auftrag der Landesregierung seit 1998 engagiert unterstützt habe. Schon zu dieser Zeit sei für die Landesregierung sei dabei die besondere Bedeutung des Museums ausschlaggebend gewesen. sagte Birk.
Birk begrüßte, dass die Stadt Laupheim für den Betrieb des Museums eine hauptamtliche wissenschaftliche Kraft einstellen werde. "Dadurch wird eine professionelle Betreuung des Museums vor Ort sichergestellt", sagte Birk. Zudem werde ein Museumsbeirat eingerichtet, der die Arbeit des Museums wissenschaftlich begleite und unterstütze.
Der Umfang der Beratungsleistungen des Hauses der Geschichte für das Museum werde einvernehmlich zwischen dem Museum und der Stadt festgelegt, teilte Birk weiter mit. Kleinere Beratungsleistungen ohne großen Zeitaufwand würden ohne Berechnung erbracht. Zeitintensive Beratungsleistungen des Hauses der Geschichte würden aufwandsbezogen in Rechnung gestellt.
Als eine Bereicherung für das Museum - auch in finanzieller Hinsicht - bezeichnete der Staatssekretär den neugegründeten Freundeskreis, der unmittelbar nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages gegründet wurde. "Darin zeigt sich die breite Unterstützung der Bevölkerung für dieses Museum. Ich freue mich, dass sich namhafte Persönlichkeiten aus der Region wie Dr. Nikolaus Rentschler, Peter Schneider MdL und Karl Magnus Graf Leutrum zu dieser dankenswerten Initiative zusammengefunden haben."
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