LISUM veröffentlicht Publikation zur schulischen Prävention

Ab sofort können Lehrkräfte, Erzieher, Mitarbeiter von Jugendfreizeiteinrichtungen sowie Eltern und weitere Interessierte die Publikation "PIT - Schulische Prävention im Team. Ein ganzheitliches Rahmenkonzept für die Präventionsarbeit an den Schulen des Landes Brandenburg" im Internet unter der Adresse [www.bildung-brandenburg.de/index.php?id=1496](http://www.bildung-brandenburg.de/index.php?id=1496) herunterladen. Diese wurde im Auftrag der Landesregierung Brandenburg erarbeitet und durch das Landesinstitut für Schule und Medien Brandenburg (LISUM Bbg) herausgegeben.

22.09.2005 Pressemeldung Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg

Die Veröffentlichung beschäftigt sich mit der ganzen Spannbreite der Prävention: so mit der Vorbeugung von Gefahren für die Gesundheit, die Freiheit, das Leben, das Eigentum und weitere Güter.

Allgemeines Ziel von Prävention ist, Kinder und Jugendliche in die Lage zu versetzen, später eigenverantwortlich und sachgerecht mit Konflikten sowie Problemen umzugehen und Lebensaufgaben konstruktiv zu lösen. Bevor also repressives Eingreifen notwendig wird, sollen Einstellungs- bzw. Verhaltensänderungen bewirkt werden. Weil Prävention auf gefährliche gesellschaftliche Entwicklungen wie die Zunahme von Gewaltbereitschaft, den zunehmenden Einfluss des Rechtsextremismus, die Verbreitung und gesellschaftlichen Akzeptanz von Drogen Antworten finden muss, reicht sie weit über die bloße Sachinformation und Aufklärung hinaus.

Anliegen der Broschüre "Schulische Prävention im Team" ist es, die Schulen bei ihren präventiven Maßnahmen durch die Bündelung und Koordinierung von Ressourcen zu unterstützen und sie gleichzeitig mit neuen Impulsen zu versehen. Den Lehrkräften wird so die Möglichkeit gegeben, kompetente Partner einzubeziehen, die u. a. Gewalt, Sucht, Verkehr, Persönlichkeitsentwicklung, Rechtspädagogik, Verbraucherschutz etc. thematisch behandeln können. Somit werden über die Partnerschaft Schule, Eltern und Polizei hinaus alle relevanten schulischen Präventionspartner systematisch eingebunden.

An der Erstellung der Broschüre wirkten neben dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) das Ministerium des Innern (MI), das Landeskriminalamt (LKA), der Landespräventionsrat (LPR), das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie (MASGF), das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung (MIR), das Ministerium der Justiz (MdJ) und das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz (MLUV) mit.

Die Bereitstellung der Publikation im Internetfassung gestattet eine laufende Aktualisierung und Erweiterung.


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