Lorbeeren für Radio- und Zeitungsmacher: W(ahl)-Award|05 für die beste Wahl-Werbung
Jetzt stehen die vermutlich letzten Gewinner der Bundestagswahl 2005 fest: Journalisten, die im Radio und in Zeitungen preiswürdige Sendungen und Texte rund um Wahlurne und Stimmzettel veröffentlicht haben. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb prämiert am kommenden Donnerstag die beste Wahl-Berichterstattung. Sie zeichnet jeweils vier Print- und Hörfunkbeiträge mit dem "Deutschen Journalisten-Preis zur Bundestagswahl" aus.
17.01.2006 Pressemeldung Bundeszentrale für politische BildungDer "W(ahl)-Award|05" in der Kategorie Print geht an die Lokalredaktion Kitzingen der Main Post. Auf dem zweiten Platz folgt der Tölzer Kurier. Der dritte Preis geht an die Rhein-Zeitung. Und auf Platz 4 hat die Jury die Heimatzeitungen der Verlagsgesellschaft Madsack (Hannoversche Allgemeine Zeitung, Neue Presse) gewählt.
In der Kategorie Hörfunk erhält der Jugendsender Eins Live des Westdeutschen Rundfunks (WDR) den ersten Preis - gefolgt von mephisto, dem Leipziger Uni-Radio. Platz 3 geht an den Deutschlandfunk (DLF). Den vierten Preis bekommt radiomultikulti des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb).
Den mit insgesamt 8.500 Euro dotierten "W(ahl)-Award|05" vergibt die bpb für journalistische Arbeiten, die bis zum Schließen der Wahllokale am 18. September 2005 in den Zeitungen erschienen oder über den Äther gegangen waren.
"Gefragt war eine gelungene Mischung aus Information, Spannung und Originalität. Vor allem aber kam es darauf an, wie wahlmotivierend die Arbeiten waren", erläutert Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, die Auswahlkriterien. Die Preisverleihung findet am 26. Januar 2006 auf Schloss Neuenbürg bei Pforzheim statt.
Um den Journalisten-Preis haben sich über 100 Redaktionen und Journalisten beworben. Die Palette der eingereichten Arbeiten umfasste Berichte, Reportagen, Features, Kommentare, ganze Artikelserien und Sendereihen.
Keine Kommentare vorhanden