Max Ernst-Gemälde "Europa nach dem Regen I" an die Kunsthalle Karlsruhe übergeben

Als eine "wunderbare Bereicherung für die Sammlung von Werken der Klassischen Moderne in der Kunsthalle Karlsruhe" bezeichnete Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk das Gemälde von Max Ernst "Europa nach dem Regen I". Das aus Privatbesitz erworbene Werk wurde am 9. November 2007 in Karlsruhe an die Kunsthalle übergeben.

09.11.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, das Gemälde von Max Ernst für die Kunsthalle Karlsruhe zu erwerben", sagte Staatssekretär Dr. Birk bei der Feierlichkeit zur Übergabe. "Mit ihrem Bestand an Gemälden von Joan Miró, Yves Tanguy und Max Ernst kann die Kunsthalle besonders eindrucksvoll die Entwicklung der surrealistischen Kunstbewegung in den 1920-er und 1930-er Jahren aufzeigen", so Birk.

Der Staatssekretär betonte, dass sich neben der landeseigenen Museumsstiftung Baden-Württemberg zwei weitere Partner an der Finanzierung beteiligt hätten. "Ich bin sehr dankbar, dass die Kulturstiftung der Länder und die Ernst von Siemens-Stiftung Mittel für den Erwerb des Gemäldes von Max Ernst zur Verfügung gestellt haben. Dies sind wichtige Beiträge nicht nur für die Karlsruher Sammlung, sondern auch für das Land Baden-Württemberg".

Mit Mitteln der aus Spielbankerträgen finanzierten und 1981 gegründeten Museumsstiftung Baden-Württemberg wird der Neuerwerb von Spitzenkunstwerken für Museen des Landes finanziert. Der Jahresetat beträgt 3,5 Mio. Euro jährlich.

Das Max Ernst-Gemälde "L´Europe après la pluie I" ("Europa nach dem Regen I") gilt als ein Hauptwerk des Surrealismus. Es wurde im Jahr 1933 geschaffen. Mit Mitteln der Museumsstiftung Baden-Württemberg, der Kulturstiftung der Länder und der Ernst von Siemens-Stiftung wurde es aus Schweizer Privatbesitz für die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe erworben.


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