Ministerin Wanka bei der Jahrestagung der August Bier Stiftung
Brandenburgs Forschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat heute an der Jahrestagung der Stiftung August Bier für Ökologie und Medizin in Sauen teilgenommen.
25.11.2005 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes BrandenburgIn einem Grußwort wies sie auf die hohe Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Waldbewirtschaftung hin. Das Land hatte der Stiftung jüngst rund 440 Hektar Naturschutzflächen übertragen. Damit wurde ihr Engagement für eine ökologische Waldwirtschaft und den Naturschutz gewürdigt.
"So vielseitig wie die Interessen von August Bier waren, so vielfältig sind heute die Aktivitäten in der Brandenburger Lehr- und Forschungslandschaft im Bereich Forst- und Waldwirtschaft, Naturschutz und Landschaftsnutzung insbesondere an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und der Fachhochschule Eberswalde", betonte Wanka. "In beiden Hochschulen findet auch die Stiftung verlässliche Partner."
Umweltminister Dr. Dietmar Woidke unterstrich: " Die Waldflächen der August Bier Stiftung gelten heute als Keimzelle einer naturnahen Waldbewirtschaftung in Brandenburg und die hier erlangten Erkenntnisse werden bei der Bewirtschaftung des Landeswaldes in die Praxis umgesetzt. Die Flächen sind Beispiel gebend für den Umgang mit gesellschaftlicher und sozialer Verantwortung privater Waldbesitzer."
Die August Bier Stiftung geht auf den Mediziner August Bier zurück, der sich ab 1912 mit dem Erwerb des Waldguts Sauen unter anderem Experimenten zur Kultivierung eines harmonischen Mischwaldes widmete. Der Stiftungszweck liegt bis heute in der Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Ökologie, Medizin und Gesundheit im Sinne des Stifters sowie der Erfüllung mildtätiger Zwecke, Innovationsförderung im ökologischen, sozialen und kulturellen Bereich.
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