Ministerin Wanka gratuliert MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie zum "Geburtstag"
In Golm hat heute Brandenburgs Forschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka an der Feier zum 10jährigen Bestehen des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie teilgenommen. In ihrem Grußwort dankte sie Leitung und Mitarbeitern des Instituts für die geleistete Arbeit seit der Gründung im Januar 1994.
15.06.2004 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg"Sie alle haben zum Aufbau einer international konkurrenzfähigen Wissenschafts- und Forschungslandschaft in Brandenburg beigetragen. Das Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie steht für Spitzenforschung und zwar nicht nur landes- und bundesweit, sondern international", so die Ministerin. Zugleich sprach sie sich für eine verantwortungsvolle Forschung im Bereich der sogenannten Grünen Gentechnik aus. "Der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen in der agrarischen Produktion wird nach wie vor von vielen Menschen skeptisch beurteilt. Unabhängig von unterschiedlichen Beurteilungen zum Erfolg oder Misserfolg der Gentechnik in der landwirtschaftlichen Produktion bleibt die Landesregierung bei ihrer grundsätzlichen Position, gentechnische Forschung und Entwicklung in allen Bereichen zu unterstützen und zu fördern, die einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen versprechen."
Ziel der Forschung des MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie ist es, das System Pflanze mit seinen komplexen Prozessen wie Aufnahme von Stoffen, Aufbau, Speicherung, Transport und Mobilisierung pflanzlicher Inhaltstoffe zu untersuchen und zu verstehen. Weiterhin interessieren Signalfunktionen von Inhaltstoffen und Regulationsfaktoren um beispielsweise herauszufinden, wie die "Kommunikation" zwischen den verschiedenen Organen einer Pflanze funktioniert. Mit Hilfe moderner Technologien und Analytikverfahren verfolgen internationale Wissenschaftler diesen Ansatz. Das Institut ist an der pflanzlichen Genomforschung beteiligt. Derzeit sind insgesamt 200 Mitarbeiter am Institut tätig, darunter 76 Wissenschaftler und 29 Nachwuchswissenschaftler, dazu kommen aktuell 56 Drittmittelbeschäftigte und 20 Gastwissenschaftler.
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