Ministerpräsident Georg Milbradt und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange zum Gründungs-Symposium des World Culture Forums in Dresden
Unter dem Leitsatz "Kultur ist mehr" wird heute in Dresden der Grundstein für ein World Culture Forum gelegt, das Anfang 2009 erstmals vergleichbar mit dem Weltwirtschaftsforum zum Thema Kultur stattfinden soll.
23.11.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus"Es ist richtig, dass Kultur mehr und anderes ist als Wirtschaft und Markt. Kultur sichert Menschen gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist ein Wert an sich", so Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange im Vorfeld des Gründungs-Symposiums für das World Culture Forum. Insofern seien Ausgaben für Kultur keine Sahnehäubchen oder großzügige Zugabe zum Leben, sondern Investitionen in die Zukunft der Gesellschaft und in die Entwicklung jedes einzelnen Menschen.
Eröffnet wird das Gründungs-Symposium am heutigen Abend mit einer Ansprache vom Schirmherr und sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt: "Dresden ist über Jahrhunderte eine Quelle und ein Hort der Kultur. Hier haben Innovation und Tradition ein einmaliges Bündnis geschlossen. In Sachsen werden Kultur und Wirtschaft als einander ergänzende und sich gegenseitig bestärkende Kräfte verstanden. Deshalb ist Dresden der richtige Ort, um über die Bedeutung der Kultur in unserem globalisierten Zeitalter zu sprechen. Das Beispiel des Wiederaufbaus der Frauenkirche zeigt: Eine vitale Bürgerkultur schafft eine Lebensqualität, die mehr ist als Konsum und Lifestyle. Vom Weltkulturforum in Dresden geht ein Signal an die Bürger der Welt, Verantwortung für ihre Kultur zu übernehmen."
Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange wird am morgigen Samstag am Panel "Kultur der Bildung" teilnehmen und zum Thema "Im Mittelpunkt der Mensch" sprechen. "Bildung ist Grundlage für die Teilhabe jedes Menschen an der Gesellschaft. Wichtig ist, dass es bei Bildung nicht nur um Ausbildung und Elite geht, sondern um Qualität und Vielfalt, um Integration und eine breite Förderung jedes Einzelnen. Die Organisation des Bildungssystems ist Teil der gesellschaftlichen Kultur. Kultur der Bildung muss sich am Menschen und nicht am Markt orientieren", so Wissenschaftsministerin Dr. Stange.
Mit dem Projekt eines World Culture Forums sollen nach Plänen des Initiators, dem Internationalen Forum für Kultur und Wirtschaft (Forum Tiberius), eine neue Qualität in der Auseinandersetzung mit Kultur auf den Weg gebracht werden. Auf dem Gründungs-Symposium vom 23. bis 25. November in Dresden wird deshalb der Weg für neue internationale Kulturverbindungen und –netzwerke bereitet.
Link:
World Culture Forum | www.wcf-dresden.com
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